Russlands Waffenknappheit: Luftabwehrraketen werden gegen Bodenziele eingesetzt.

Russlands Waffenknappheit: Luftabwehrraketen werden gegen Bodenziele eingesetzt
Russlands Waffenknappheit: Luftabwehrraketen werden gegen Bodenziele eingesetzt

Russlands Raketenangriffe im Wandel

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte beobachten, dass Russland aufgrund von Munitionsengpässen Raketen in unüblichen Einsatzarten verwendet. Generalleutnant Ihor Romanenko berichtet, dass das russische Militär Luftabwehrraketen der Typen S-300 und S-400 im Boden-Boden-Modus einsetzt. Zudem würden auch Marine-Raketen vom Typ 'Zirkon' gegen Landziele verwendet. Diese unkonventionelle Verwendung spricht dafür, dass der Angreifer Probleme mit der Verfügbarkeit geeigneter Präzisionswaffen hat, was sich negativ auf deren Treffgenauigkeit auswirkt.

Kombinierter Angriff auf die Ukraine

In der Nacht zum 7. März 2023 führte Russland einen kombinierten Raketenangriff auf die Ukraine durch. Laut Romanenko arbeiten die Raketen im untypischen Boden-Boden-Modus

'nicht genau, aber sie fliegen, detonieren und so weiter'
. Dies bestätige die Annahme, dass den russischen Truppen schlicht die Raketen ausgehen. Der Generalleutnant betonte, dass
'auch dies die Tatsache bestätigt, dass es nicht genug Raketen gibt'
.

In den ersten Wochen des Jahres 2026 konnte die ukrainische Luftabwehr russische Marschflugkörper des Typs Ch-101 erfolgreich abschießen. Dies zeigt, dass die ukrainischen Abwehrsysteme trotz des anhaltenden Angriffsdrucks leistungsfähig bleiben. Die Notlösung, Waffen in für sie untypischen Modi einzusetzen, unterstreicht die Instabilität im Arsenal des Angreifers und die Notwendigkeit ständiger Anpassung an die Herausforderungen dieses Krieges.

Die Entwicklungen deuten auf erhebliche Schwierigkeiten Russlands bei der Planung und Durchführung militärischer Operationen hin. Der Einsatz von Raketen in zweckentfremdeten Modi kann auf schwindende Waffenbestände und die Notwendigkeit hindeuten, sich neuen Kampfbedingungen anzupassen. Für die Ukraine zeigt dies zugleich die Wirksamkeit ihrer Luftverteidigung, die trotz der anhaltenden Angriffe in der Lage ist, Bedrohungen zu bekämpfen. Die Situation illustriert die Materialschlacht, die diesen Konflikt prägt.


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