Russland setzt erstmals 'Zombie-Raketen' RM-48U ein: Eine neue Waffe im Ukraine-Krieg.
Einsatz der Übungsraketen RM-48U
Nach Angaben von UATV: Am 20. Januar 2023 setzte Russland bei einem Nachtangriff auf die Ukraine vermutlich erstmals Übungsraketen des Typs RM-48U ein. Diese Waffen, die inoffiziell den Beinamen 'Zombie-Raketen' tragen, wurden ursprünglich als Übungsziele für die Luftabwehrsysteme S-300 und S-400 entwickelt. Ihr Einsatz im Krieg markiert eine bedenkliche Entwicklung, da nun auch Trainingsgeräte zu Angriffswaffen umfunktioniert werden.
Der Gebrauch der RM-48U-Raketen stellt eine neue Eskalationsstufe in Russlands Kriegsführung dar. Die Tatsache, dass frühere Trainingsmittel nun unter Gefechtsbedingungen eingesetzt werden, deutet auf eine taktische Verschiebung hin. Dieser Angriff war Teil einer breiter angelegten militärischen Offensive in der Region.
Massiver Drohnenangriff folgt
Nur wenige Tage später, am 23. Januar 2023, griffen russische Truppen die Ukraine erneut an und setzten dabei 101 Kampfdrohnen des Typs 'Shahed' ein. Dies unterstreicht die zunehmende Vielfalt der Waffensysteme, die im Konflikt zum Einsatz kommen, und die Intensivierung der Angriffe.
Die Verwendung von Übungsraketen im Kampf könnte auf einen Mangel an konventionellen Gefechtsraketen oder auf den Versuch hindeuten, Ressourcen zu schonen. Die gleichzeitige massive Nutzung von Drohnenschwärmen zeigt eine weitere Facette der sich ständig wandelnden russischen Angriffstaktik, die die ukrainische Luftabwehr vor immense Herausforderungen stellt. Diese Ereignisse verdeutlichen erneut, wie dynamisch sich moderne Kriegsführung entwickelt und wie wichtig ständige Anpassung der Verteidigungsstrategien ist.
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