Russlands Mobilisierungsreserven schwinden: Söldner und Zwang ersetzen Freiwillige.

Russlands Mobilisierungsreserven schwinden: Söldner und Zwang ersetzen Freiwillige
Russlands Mobilisierungsreserven schwinden: Söldner und Zwang ersetzen Freiwillige

Kommentar von Serhij Brattschuk zur russischen Mobilisierung

Nach Angaben von UATV: Der Sprecher der Ukrainischen Freiwilligenarmee, Serhij Brattschuk, äußerte sich zur Lage der russischen Streitkräfte. Er verwies auf einen deutlichen Rückgang an Freiwilligen und erhebliche Schwierigkeiten, die hohen Verluste zu ersetzen. Seit Beginn der großangelegten Invasion hat die russische Armee laut seinen Angaben über 1,2 Millionen Soldaten verloren. Allein am 23. Februar 2023 seien 720 russische Besatzer getötet worden.

Brattschuk betonte, Russland versuche, seine Reihen durch die Anwerbung von Söldnern im Ausland zu füllen. So seien offiziellen Daten zufolge etwa eintausend kenianische Staatsbürger in den Krieg gegen die Ukraine gezerrt worden. Zudem habe Russland auf Kuba und in asiatischen Ländern Söldner angeworben. Diese Praxis zeigt, wie sehr der Kreml auf externe Kämpfer angewiesen ist.

Wie Russland seine Verluste ausgleichen will

Eine weitere Methode, um den Personalmangel zu kompensieren, sei die zwangsweise Umwandlung von Wehrpflichtigen in Vertragssoldaten.

„Wenn Versprechungen nicht wirken, folgen Drohungen“
, so Brattschuk über die Anwerbepraktiken. Trotz der russischen Bemühungen zeigte er sich überzeugt von der ukrainischen Widerstandskraft:
„Die Qualität unserer Kämpfer und unsere Technologien auf dem Schlachtfeld sind es, womit wir uns auch heute unserem Feind – dem russischen Aggressor – entgegenstellen können.“

Die Mobilisierungslage Russlands bleibt somit angesichts der enormen Verluste und der Notwendigkeit, ausländische Söldner einzusetzen, äußerst angespannt. Die Situation an der Front verdeutlicht die gravierenden Herausforderungen, vor denen der Kreml steht. Der massive Verlust an Personal und die Rückgriffe auf Söldner deuten auf wachsende Schwierigkeiten hin, die militärischen Operationen aufrechtzuerhalten. Dies unterstreicht zugleich, wie entscheidend die hohe Ausbildung und technische Ausstattung der ukrainischen Streitkräfte für die erfolgreiche Abwehr der Aggression sind.


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