Moskaus Macht schwindet: Warum der globale Süden sich abwendet.
Ein geopolitischer Wandel: Russlands schrumpfender Einfluss
Nach Angaben von UATV: Der akademische Direktor des Zentrums für öffentliche Diplomatie, Alexej Polegki, analysierte am 24. Januar im Sender FREEДОМ den schwindenden Einfluss Russlands auf der Weltbühne. Besonders deutlich werde dieser Rückgang in den Ländern des globalen Südens und unter autoritären Regimen. Polegki verwies auf die nachlassende Bindungskraft Moskaus in Zentralasien als Indiz für eine tiefgreifende Veränderung der geopolitischen Landkarte. Diese Entwicklung markiert einen Bruch mit der jüngeren Vergangenheit, in der Russland noch als entscheidender Akteur in diesen Regionen galt.
Polegki stellte klar, dass Russland derzeit nur wenige echte Freunde habe, die man als Verbündete bezeichnen könne.
„Сейчас в России не так много реально друзей, которых можно назвать союзниками“ - Алексей Полегкий.Früher konnte Moskau autoritären Führern als Garant dienen, doch heute fehlen Russland die Mittel für wirkungsvollen Einfluss, was seine internationale Rolle erheblich mindert.
„Если раньше Москва могла быть гарантом для авторитарных лидеров, то сейчас Россия не имеет инструментов реального влияния“ - Алексей Полегкий.
Statt ideologischer Bündnisse dominiere nun reiner Pragmatismus die Beziehungen zwischen dem globalen Süden und Russland. Die Führer dieser Staaten strebten nicht danach, sich eindeutig einer Seite zuzuordnen. Vielmehr interagierten sie mit allen Mächten, um ihre eigenen Interessen zu wahren. Als Beispiel nannte Polegki die Türkei, die zwischen verschiedenen Machtzentren balanciere und sich kaum als russischer Verbündeter einstufen lasse.
„Турция — хороший пример. Ее сложно называть союзником России“ - Алексей Полегкий.
Zudem konstatierte Polegki, dass die westliche Welt in ihrer früheren Form nicht mehr existiere.
„Что касается западного мира, его, в общем-то, уже не существует в прежнем виде“ - Алексей Полегкий.Der schwindende russische Einfluss im globalen Süden könnte somit erhebliche Folgen für die Weltpolitik haben und sowohl neue Herausforderungen als auch Chancen für die Länder dieser Region schaffen.
Der Machtverlust Moskaus unterstreicht einen Trend in den internationalen Beziehungen: Pragmatismus wird wichtiger als traditionelle Allianzen. Staaten, die früher von Moskau abhängig waren, suchen nun nach Alternativen zur Sicherung ihrer Interessen. Dies könnte zu neuen Formen der Kooperation und des Wettbewerbs in der Region führen. Da neue Machtzentren ihre eigenen außenpolitischen Ansätze entwickeln, werden diese Verschiebungen die globale Politik nachhaltig prägen.
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