Sibirga bilanziert den Krieg: 480.000 Mann Verluste und 21 Milliarden Dollar Defizit für Russland.
Ukrainischer Außenminister legt verheerende russische Bilanz vor
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibirga hat die massiven Fehlschläge Russlands im Angriffskrieg hervorgehoben. Dem Aggressor bescheinigt er schwere militärische Verluste und wachsende wirtschaftliche Probleme. Laut Sibirga hat Russland im Jahr 2025 etwa 480.000 Soldaten verloren – ein deutliches Zeichen für die prekäre Lage an der Front.
Die von Russland besetzte ukrainische Landesfläche belief sich 2025 nur noch auf 0,7 Prozent. Bis Januar 2026 schrumpfte dieser Wert sogar auf 0,04 Prozent. Im Zeitraum von Januar 2024 bis Januar 2026 konnte Russland seine Kontrolle über das Gebiet der Oblast Donezk lediglich um 21 Prozent ausweiten. Diese Zahlen deuten auf einen schleichenden Verlust von Einfluss im Konflikt hin.
Parallel dazu verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage Russlands dramatisch. Das kombinierte Haushaltsdefizit der russischen Regionen erreichte 2025 die Summe von 21 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der geschlossenen Unternehmen im Land stieg um 15 Prozent, was auf eine schwere Krise im Geschäftsumfeld hindeutet. Gleichzeitig wurden 2025 auf russischem Territorium 719 Angriffe auf legitime militärische Ziele verzeichnet, die Schäden in Höhe von etwa 15 Milliarden Dollar verursachten.
Andrij Sibirga stellte fest, dass sich 'die Situation für Russland sowohl an der Front als auch in der Wirtschaft weiter verschlechtern wird'.
Er betonte zudem, dass 'je größer der Druck auf Moskau und die Unterstützung für die Ukraine ist, desto schneller der Konflikt beendet werden kann' und rief zu einer Intensivierung des Drucks auf den Kreml auf. Seiner Ansicht nach bedarf es zur Beendigung des Vollkriegs eines Friedensabkommens mit den Vereinigten Staaten von Amerika, das aus 20 Punkten bestehen müsse.
Die genannten Fakten und Sibirgas Kommentare zeigen somit, dass Russland mit enormen Herausforderungen auf dem Schlachtfeld und im Wirtschaftssektor konfrontiert ist, die den weiteren Verlauf des Krieges beeinflussen werden. Der schwindende territoriale Einfluss und das wachsende Haushaltsloch könnten den Kreml zu einer Strategieüberprüfung zwingen – mit möglichen Folgen für die globale Sicherheit und die politische Lage in der Region.
Vor diesem Hintergrund könnten die internationale Unterstützung für die Ukraine und der anhaltende Druck auf Russland zu entscheidenden Faktoren für eine rasche Konfliktlösung werden. Die Entwicklung unterstreicht, wie kostspielig der Krieg für den Angreifer geworden ist.
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