Russlands Luftwaffe im Visier: Die hohen Verluste auf der Krim seit Kriegsbeginn.

Russlands Luftwaffe im Visier: Die hohen Verluste auf der Krim seit Kriegsbeginn
Russlands Luftwaffe im Visier: Die hohen Verluste auf der Krim seit Kriegsbeginn

Die hohen Verluste der russischen Luftstreitkräfte

Nach Angaben von Novyny.live: Seit Beginn des großangelegten Krieges 2022 hat Russland auf der besetzten Krim Dutzende Flugzeuge und Hubschrauber verloren. Die schwersten Verluste erlitt die russische Seite bereits im Jahr 2022 durch eine Reihe erfolgreicher ukrainischer Angriffe. Ein besonders schwerer Schlag traf die russische Luftwaffe am 9. August 2022, als ukrainische Verteidigungskräfte den Luftwaffenstützpunkt Saki bei Nowofedorowka angriffen. Bei diesem Angriff, einem der folgenschwersten zu Beginn des Konflikts, gingen acht Kampfflugzeuge des Typs Su-24M und vier Mehrzweckkampfflugzeuge Su-30SM verloren.

Die Angriffsserie setzt sich fort

Die Kampagne gegen russische Militärobjekte wurde fortgesetzt. Bereits am 16. August 2022 zerstörten ukrainische Kräfte auf dem Flugfeld 'Gwardeiskoje' eine weitere Su-24. Im Jahr 2023 trafen ukrainische Streitkräfte ein russisches Flugzeug im Schwarzen Meer nahe der Schlangeninsel – ein deutliches Zeichen für die anhaltende Bedrohungslage für russische Luftfahrzeuge in der Region. Die Intensität der Gefechte zeigt sich auch darin, dass im Oktober 2023 die russische Luftabwehr über der Krim versehentlich einen eigenen Hubschrauber vom Typ Mi-8 abschoss.

Die Verlustliste setzte sich 2024 fort mit der Zerstörung eines Hubschraubers Ka-27 und eines Jagdflugzeugs Su-30SM. Im Herbst desselben Jahres versenkte eine Spezialeinheit des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR eine Su-30SM im Schwarzen Meer. Im Dezember 2024 führte ein Angriff mit maritimen Magura-V5-Drohnen zur Vernichtung von zwei Mi-8-Hubschraubern.

Das Jahr 2025 brachte Russland noch größere Verluste in der Luftfahrt ein, mit mindestens 13 zerstörten Hubschraubern der Typen Mi-8 und Mi-24. Bei den Flugzeugen summieren sich die Verluste in diesem Jahr auf:

  • drei Su-30
  • vier Su-24
  • drei Su-30SM
  • drei Transportflugzeuge An-26
  • ein Abfangjäger MiG-31
  • ein Jagdflugzeug MiG-29

Diese Verluste spiegeln die komplexe Lage an der Front und den stetigen Druck wider, den die ukrainischen Streitkräfte ausüben. Die Krim, von Russland als vermeintlich sicheres Hinterland betrachtet, wurde so zu einem gefährlichen Einsatzraum für seine Luftwaffe.

Die genannten Verluste der russischen Luftwaffe auf der Krim unterstreichen die Wirksamkeit ukrainischer Militäroperationen und deren Auswirkungen auf die strategische Situation in der Region.

Die anhaltenden Angriffe auf russische Militärobjekte belegen die Fähigkeit der Ukraine, die Initiative zu wahren und fortwährend Gefahren für die russischen Truppen zu schaffen. Diese Entwicklungen sind von erheblicher Bedeutung für den weiteren Verlauf der Kriegshandlungen und die strategische Planung beider Konfliktparteien.


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