Ukrainischer Generalstab bilanziert: Russlands Verluste überschreiten 1,25 Millionen Soldaten.

Ukrainischer Generalstab bilanziert: Russlands Verluste überschreiten 1,25 Millionen Soldaten
Ukrainischer Generalstab bilanziert: Russlands Verluste überschreiten 1,25 Millionen Soldaten

Die Bilanz der russischen Armee im Ukraine-Krieg

Nach Angaben von TSN.ua: Seit Beginn der Invasion hat die russische Armee enorme personelle und materielle Verluste hinnehmen müssen. Nach aktuellen Angaben des ukrainischen Generalstabs vom 17. Februar 2023 beliefen sich die russischen Verluste an diesem Tag allein auf 740 Soldaten. In der Gesamtschau bis zum 18. Februar 2026 hat die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Kämpfer die Marke von etwa 1.256.080 Personen erreicht. Diese Zahlen verdeutlichen die Intensität der Kämpfe und den hohen Blutzoll, den der Angreifer zahlt.

Neben den personellen Verlusten dokumentiert die ukrainische Führung auch die Zerstörung einer gewaltigen Menge an Kriegsgerät. Die Liste der vernichteten oder erbeuteten Systeme umfasst:

  • 11.681 Panzer
  • 24.051 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 37.363 Artilleriesysteme
  • 1.648 Raketenwerfer
  • 1.302 Luftabwehrsysteme
  • 435 Flugzeuge
  • 347 Hubschrauber

Ergänzt wird diese Bilanz durch weitere zerstörte oder abgeschossene Ausrüstung:

  • 137.924 unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) auf operativ-taktischer Ebene
  • 4.314 Marschflugkörper
  • 29 Schiffe und Boote
  • 2 U-Boote
  • 78.919 Fahrzeuge und Tanklaster
  • 4.072 Einheiten Sonderausrüstung

Die Gesamtschau dieser Verlustzahlen offenbart das immense Ausmaß der materiellen Erschöpfung, die die russischen Streitkräfte im Laufe des Konflikts erlitten haben.

Das Ausmaß der Verluste der russischen Truppen spiegelt grundlegende Schwächen in deren Strategie und Gefechtsbereitschaft wider.

Generalstab der Streitkräfte der Ukraine

Solche Verlustzahlen haben nicht nur militärische, sondern auch tiefgreifende psychologische und gesellschaftliche Auswirkungen. Sie beeinflussen die Moral der Truppe und der Heimatfront und zwingen zu ständigen Anpassungen der Kriegsplanung. Für die Analyse des Konflikts sind sie ein zentraler Indikator, um die Entwicklung der Kampfkraft und mögliche strategische Wendepunkte einzuschätzen.


Lesen Sie auch

Werbung