Russlands Raketenproduktion verdreifacht: China als entscheidender Partner.
Dramatischer Anstieg bei ballistischen Raketen
Nach Angaben von Novyny.live: Russland hat seine Produktionskapazitäten für ballistische Raketen des Typs 'Iskander-M' verdreifacht. Möglich wurde dieser massive Zuwachs vor allem durch Importe aus China. Moskau ist inzwischen stark von chinesischen Lieferungen abhängig, insbesondere von Ammoniumperchlorat – einem unverzichtbaren Bestandteil für Raketentreibstoff.
Chinas zentrale Rolle für die Rüstungsindustrie
Im Jahr 2024 stammten bereits 70% der russischen Ammoniumperchlorat-Importe aus China. Diese Zahl unterstreicht, wie existenziell die Volksrepublik für die russische Verteidigungsindustrie geworden ist. Die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern haben sich rasant entwickelt: Das Handelsvolumen stieg von 190 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf 250 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Damit wuchs Chinas Anteil am russischen Gesamtimport von 11,3% (2014) auf 33,8% (2024).
Die Steigerungsraten in der Raketenproduktion sind bemerkenswert. Während in den ersten elf Kriegsmonaten lediglich 36 Raketen gefertigt wurden, erreichte die Produktion im November 2023 bereits 30 Einheiten pro Monat. Prognosen zufolge plant Russland, bis Dezember 2025 monatlich 50 Raketen herzustellen. Diese Entwicklung zeigt die forcierte Aufrüstung Moskaus, die maßgeblich von der Zusammenarbeit mit Peking abhängt. Die westlichen Sanktionen haben Russland weiter in die Arme Chinas getrieben.
Die gesteigerte Produktion ballistischer Raketen unterstreicht, wie wichtig die strategische Partnerschaft mit China für den Erhalt der russischen Verteidigungsfähigkeiten unter internationalen Sanktionen ist.
Angesichts des stetig wachsenden Bedarfs an Kriegsmaterial könnte die Abhängigkeit von chinesischen Lieferungen zu einem bestimmenden Faktor für die künftige Militärdoktrin Moskaus werden. Diese Entwicklung wird die geopolitische Lage weiter verändern, da der Ausbau der russischen Fähigkeiten in westlichen Hauptstädten mit großer Sorge beobachtet wird und neue Spannungen im internationalen System hervorrufen kann.
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