799 Angriffe auf die Region Saporischschja binnen 24 Stunden.

799 Angriffe auf die Region Saporischschja binnen 24 Stunden
799 Angriffe auf die Region Saporischschja binnen 24 Stunden

Angriffsserie am 30. Januar

Nach Angaben von UATV: Die russischen Streitkräfte griffen am 30. Januar Ziele in der Stadt Saporischschja und der umliegenden Region an. Dabei wurden Industrieanlagen und Wohngebäude getroffen. Drei Zivilisten wurden verletzt: ein 67-jähriger Mann sowie zwei Frauen im Alter von 48 und 57 Jahren. In Krankenhäusern werden derzeit 24 Patienten zwischen 26 und 79 Jahren behandelt, fünf von ihnen in einem schweren Zustand. Alle Verletzten erhalten die notwendige medizinische Versorgung.

Die örtliche Verwaltung registrierte innerhalb eines Tages insgesamt 799 Einschläge in 33 Ortschaften der Oblast Saporischschja. Die Angriffe beschädigten sieben Privathäuser und fünf mehrstöckige Wohngebäude. Zudem gingen 132 Meldungen über Schäden an Wohnungen und Infrastrukturobjekten ein. Die Angriffe sind Teil einer anhaltenden Eskalation, die die Zivilbevölkerung in der Frontregion besonders hart trifft.

Stellungnahme der Regionalverwaltung

Iwan Fedorow, der Leiter der Gebietsstaatsverwaltung Saporischschja, bestätigte, dass die Verletzungen des 67-Jährigen und der beiden Frauen auf Angriffe auf das Oblast-Zentrum und den Bezirk Saporischschja zurückzuführen sind. Insgesamt befänden sich 24 Patienten nach den feindlichen Angriffen in der gesamten Region in Krankenhäusern, fünf von ihnen in kritischem Zustand. Alle erhielten die erforderliche Hilfe. Die Arbeiten zur Beseitigung der Angriffsfolgen und zur Unterstützung der Betroffenen dauerten an.

Die Angriffe auf Saporischschja erfolgen vor dem Hintergrund einer Intensivierung der Kriegshandlungen in der Ukraine und unterstreichen die fortgesetzte aggressive Politik Russlands. Diese Ereignisse zeigen nicht nur die humanitären Folgen des Konflikts, sondern auch die Notwendigkeit internationaler Unterstützung zum Schutz der Zivilbevölkerung. Die Zerstörung von Infrastruktur in der Region könnte langfristige Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Lebensbedingungen der betroffenen Gemeinden haben.


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