Tödlicher Angriff auf Munitionslager: Mindestens sieben Tote in Wyschnewe bei Kiew.
Explosionen erschüttern Vorort von Kiew
Nach Angaben von Espreso.tv: Bei einem russischen Luftangriff auf ein Munitionsdepot in der Stadt Wyschnewe nahe Kiew sind am 9. Juli mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Dies gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekannt. Das Lager gehörte zu einem Betrieb des Staatskonzerns 'Ukroboronprom'. Durch die Detonationen wurden rund 100 private Wohnhäuser zerstört oder schwer beschädigt.
Schwere Angriffswelle auf die Hauptstadt
Bereits in der Nacht zum 6. Juli hatte Russland die ukrainische Hauptstadt angegriffen. Dabei gelang es der Luftabwehr nach offiziellen Angaben erstmals nicht, eine einzige der abgefeuerten ballistischen Raketen vom Typ 'Iskander' und 'Zirkon' abzufangen. Mit Blick auf die Ereignisse in Wyschnewe sagte Selenskyj:
„Eine absolut schreckliche Situation.“ – Wolodymyr Selenskyj
Er kündigte an, dass die Verantwortlichen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen würden. Zu dem Vorfall wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung in der Ukraine. Wyschnewe ist nur einer von vielen Orten, die unter den Folgen des Krieges leiden. Die wiederholten Angriffe Russlands auf zivile Infrastruktur und Wohngebiete zeigen, wie dringend wirksame Schutzmaßnahmen für die Menschen in den betroffenen Regionen sind.
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