Massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine: 307 von 345 Angriffszielen abgewehrt.
Angriffswelle vom 22. Februar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 22. Februar 2023 griffen russische Streitkräfte mit einer massiven Kombination aus Drohnen und Raketen kritische Infrastrukturen in der Ukraine an. Nach Angaben der Funktechnischen Truppen der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden insgesamt 345 Angriffsmittel registriert. Im Einzelnen handelte es sich dabei um:
- 4 Anti-Schiffs-Raketen vom Typ 'Zirkon'
- 22 ballistische Raketen der Typen 'Iskander-M' und S-400
- 18 Marschflugkörper Ch-101
- 2 Marschflugkörper 'Iskander-K'
- 4 gelenkte Luft-Boden-Raketen der Typen Ch-59 und Ch-69
Parallel dazu wurden 297 Angriffsdrohnen (UAV) in die Luft geschickt, darunter etwa 200 sogenannte 'Shahed'-Drohnen. Die ukrainische Luftabwehr konnte 307 dieser Ziele abschießen oder elektronisch ausschalten. Dies entspricht einer Abwehrquote von etwa 89 Prozent. Zu den abgefangenen Objekten zählten 33 Raketen und 274 Drohnen verschiedener Bauart. Dennoch schlugen 14 Raketen und 23 Kampfdrohnen an 14 verschiedenen Orten ein.
Hauptziele der Angriffswelle
Die Hauptlast des Angriffs trugen die Regionen um Kiew, Odessa, Kirowohrad und Poltawa. Dieser koordinierte Beschuss markiert eine weitere Eskalationsstufe im nunmehr über ein Jahr andauernden Krieg und unterstreicht die immense Bedeutung des Schutzes lebenswichtiger Infrastruktur. Solche Angriffe zielen nicht nur auf militärische Ziele, sondern auch auf die Versorgung der Zivilbevölkerung ab.
Die Ereignisse verdeutlichen die zunehmende Intensität der Kriegsführung, insbesondere durch den kombinierten Einsatz unterschiedlicher Waffensysteme. Trotz der beachtlichen Erfolge der ukrainischen Luftverteidigung richten die durchdringenden Geschosse weiterhin erhebliche Schäden an und stellen eine permanente Gefahr für die Zivilbevölkerung dar. Die Sicherung der Infrastruktur und die Stärkung der Abwehrkapazitäten bleiben daher von entscheidender Bedeutung.
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