Massiver Angriff auf Kiews Energieversorgung: Bis zu 310 Attacken binnen 24 Stunden.
Großangriff auf die Ukraine
Nach Angaben von UATV: Am 22. Februar 2023 führte Russland einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine durch, der insbesondere die Energieinfrastruktur der Hauptstadt Kiew traf. Der ukrainische General Mykola Malomusch berichtete, dass an diesem Tag bis zu 310 Angriffe auf Energieanlagen in Kiew und der umliegenden Region verzeichnet wurden. Zu den Zielen gehörten das Heizkraftwerk Trypillja sowie weitere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltende Strategie, die Zivilbevölkerung durch die Zerstörung kritischer Infrastruktur zu treffen.
Die Angriffswelle folgte auf Verhandlungen und stellt bereits den dritten derartigen Massenschlag dar. Mykola Malomusch wies darauf hin, dass die russischen Streitkräfte ihre Angriffsmuster diversifizieren und dabei verschiedene Raketentypen, darunter die 'Kinzhal', sowie Drohnen einsetzen. Er schätzt, dass 80% der russischen Truppen unzureichend ausgebildet sind und die niedrige Motivation der Soldaten auf die winterlichen Bedingungen zurückzuführen ist.
Verhandlungen und Folgen des Angriffs
General Malomusch betonte zudem, dass die russische Seite versuche, vorteilhafte Verhandlungspositionen zu schaffen, ihr dafür aber die überzeugenden Argumente fehlten.
'Der Feind versucht, wirklich vorteilhafte Verhandlungspositionen zu schaffen, aber er hat keine Argumente. Deshalb greift er wieder zu Massenangriffen' - Mykola Malomusch.Er charakterisierte diesen Angriff als Akt der Verzweiflung, wies aber gleichzeitig auf seine Gefährlichkeit hin.
'Wenn Putin tatsächlich über mächtige Reserven verfügen würde, hätte er längst noch eine halbe Million Mann an allen Fronten eingesetzt' - fügte der General hinzu und äußerte damit Zweifel an Russlands Fähigkeit, solche Großaktionen fortzusetzen. Malomusch stellte außerdem klar:
'Dieser Angriff kommt aus Verzweiflung. Aber er ist gefährlich' - Mykola Malomusch.und unterstrich damit die Ernsthaftigkeit der Lage.
Dieser Angriff ist eine Fortsetzung des bereits seit 2014 andauernden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland. Er macht deutlich, dass trotz Gesprächen weiterhin große Unsicherheit herrscht und Russlands Handlungen darauf abzielen, seine Position auf der internationalen Bühne zu stärken. Angesichts der hohen Anzahl von Angriffen bleibt die ukrainische Energieinfrastruktur einer ernsten Bedrohung ausgesetzt, was erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung und die Wirtschaft des Landes haben kann.
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