Schwere russische Angriffe auf Odessa und Saporischschja fordern Todesopfer.

Schwere russische Angriffe auf Odessa und Saporischschja fordern Todesopfer
Schwere russische Angriffe auf Odessa und Saporischschja fordern Todesopfer

Massiver Beschuss ukrainischer Städte

Nach Angaben von UATV: Bei einem massiven Angriff am 13. Februar 2023 griffen russische Streitkräfte erneut zivile Ziele in der Ukraine an. Besonders betroffen waren die Hafenstadt Odessa und die Region Saporischschja. In Odessa traf eine Drohne die oberen Stockwerke eines Wohnhauses und zerstörte eine Wohnung. Sechs Menschen wurden verletzt, ein Mensch kam ums Leben.

In der Region Saporischschja forderte der Beschuss ein Todesopfer und eine weitere Verletzte. Die Bilanz des Tages ist verheerend: Insgesamt 559 Einschläge wurden in 37 Ortschaften registriert. Dies führte zu 51 gemeldeten Schäden an Wohnhäusern, Fahrzeugen und kritischer Infrastruktur. Der Gouverneur der Region, Serhij Lysak, fasste die Zerstörungen zusammen:

„Beschädigt wurden die Energie-, Hafen-, Wohn- und Industrieinfrastruktur.“

Durch die Angriffe brachen zudem großflächige Brände aus, unter anderem in einem Autohaus, wie der ukrainische Zivilschutz mitteilte. Diese Ereignisse verdeutlichen erneut die prekäre Sicherheitslage für die Zivilbevölkerung in der Ukraine.

Eskalation eines langjährigen Konflikts

Die Angriffe stehen im Kontext des seit 2014 andauernden Krieges und markieren eine weitere Eskalation der Gewalt. Die systematische Schädigung ziviler Infrastruktur und der Verlust von Menschenleben unterstreichen die Dringlichkeit internationaler Unterstützung und wirksamer Schutzmaßnahmen für die ukrainische Bevölkerung. Der Konflikt hat sich zu einem zermürbenden Angriffskrieg entwickelt, der täglich neues Leid bringt.


Lesen Sie auch

Werbung