Mehr als zehn Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk: Brände und Zerstörung in den Gemeinden.
Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk
Nach Angaben von Novyny.live: Am 30. März griffen russische Truppen die Region Dnipropetrowsk an und trafen mehrere Gemeinden. Die Folge waren Brände und Schäden an der Infrastruktur. Laut dem Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Handscha, wurden über zehn Einschläge registriert, bei denen sowohl Drohnen als auch Artillerie zum Einsatz kamen.
Besonders schwer getroffen wurde der Rajon Synelnykowe. Folgende Gemeinden waren von den Angriffen betroffen:
- Petropawliwka
- Wassyliwka
- Nikopol
- Myriwka
- Selenodolsk
In der Gemeinde Wassyliwka geriet ein Mehrfamilienhaus durch den Beschuss in Brand, während in Krywyj Rih die Infrastruktur beschädigt wurde. Die Zahl der Opfer ist noch nicht abschließend geklärt, die Rettungsarbeiten dauern an.
Angriff auf Kramatorsk
Bereits am 29. März attackierten russische Truppen die Stadt Kramatorsk mit einer Fliegerbombe. Dabei kamen Menschen ums Leben, darunter ein Kind. Die Folgen des Beschusses umfassen zudem Brände in einem Mehrfamilienhaus, Garagen und Fahrzeugen. Die Lage in der Region bleibt angespannt, die Zivilbevölkerung leidet weiterhin unter den Auswirkungen der Kampfhandlungen.
Die Verschärfung der Lage in der Oblast Dnipropetrowsk zeigt, dass die aktiven Kampfhandlungen im Osten der Ukraine unvermindert anhalten. Die Angriffe auf zivile Infrastruktur, darunter Wohnhäuser, verdeutlichen die Schwere der humanitären Krise. Eine Zunahme der Beschussintensität könnte die ohnehin leidende Bevölkerung noch stärker belasten.
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