Russland hat die Taktik der Angriffe auf die Ukraine geändert: Was passiert.
Nach Angaben von FREEДOM:
Kombinierter Angriff Russlands auf die Ukraine
In der Nacht zum 28. August startete Russland einen kombinierten Angriff auf die Ukraine und setzte 629 Luftangriffe ein - Raketen vom Typ 'Kinzhal', 'Iskander', X-101 und 'Schakhedes'. Das ukrainische Luftverteidigungssystem zerstörte 589 Raketen und Drohnen.
Schäden in Kiew und Opfer
Kiew erlitt einen der stärksten Angriffe in letzter Zeit. Im Stadtteil Darniy zerstörten die russischen Truppen einen Teil eines fünfstöckigen Gebäudes. Bedeutende Zerstörungen traten auch im Stadtteil Schewtschenko auf - betroffen waren die Vertretung der EU in der Ukraine, Büros von Medien, das britische Konsulat, der Intercity-Bahnpark und viele andere Objekte. Insgesamt wurden etwa 100 Gebäude beschädigt.
Durch den Angriff auf die Hauptstadt am 28. August kamen 25 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
Ziel der Angriffe und internationale Reaktion
Derzeit konzentrieren sich die russischen Angriffe auf die zivile Infrastruktur. Dies geschieht, um Einfluss auf die militärisch-politische Situation in der Ukraine zu nehmen, um die politische Führung dazu zu drängen, so genannte Friedensgespräche zu akzeptieren.
Es ist erwähnenswert, dass der Kreml-Diktator in seiner Rede am 30. September 2022 anmerkte, dass während des Zweiten Weltkriegs die anti-Hitler-Alliierten die Taktik massiver Bombardierungen deutscher Städte wie Köln und Dresden anwendeten. Bereits 2022 bestätigte er die Möglichkeit von Angriffen auf Zivilisten und die Infrastruktur ukrainischer Städte. Die ukrainische Regierung und internationale Organisationen betrachten diese Angriffe als Kriegsverbrechen der Russischen Föderation und betonen ihren gezielten Charakter.
Technologien der Angriffe und deren Folgen
Es ist zu beachten, dass der Gegner zunehmend ballistische Raketen für Angriffe auf ukrainische Städte einsetzt, die schwer abzufangen sind. Aeroballistische Raketen können nur mit modernen Luftverteidigungssystemen wie Patriot oder SAMP/T abgeschossen werden, von denen es in der Ukraine nicht genug gibt. Russland versteht dies und zielt absichtlich auf die zivile Infrastruktur.
Diese Raketen können Kiew innerhalb von nur zwei Minuten erreichen, wenn der Start beispielsweise aus der Region Brjansk erfolgt.
In der Nacht zum 28. August setzte der Feind aeroballistische Raketen vom Typ X-47M2 'Kinzhal' aus dem Luftraum der Regionen Lipetsk und Woronesch ein, was die Reaktionszeit der ukrainischen Luftverteidigung erheblich verkürzte. Eine ähnliche Taktik wird für Raketen vom Typ 'Iskander' und deren Analoga KN-23 angewendet, die aus den Regionen Brjansk und Woronesch gestartet werden, was die rechtzeitige Entdeckung und Neutralisierung erschwert.
Angriffe auf zivile Gebiete erfolgen nach den Aussagen des Pressesprechers des russischen Diktators Peskov, dass die Gespräche zwischen Russland und den USA über Sicherheitsgarantien vertraulich sein sollten.
„Selbstverständlich wird dieses Thema immer irgendwie in der Agenda der durchgeführten Kontakte erwähnt... Aber wir würden es jetzt nicht für nützlich halten, diese Diskussion in einem öffentlichen Format zu führen. Wir betrachten dies als nicht vorteilhaft für die Gesamtresultate“, sagte Peskov.
So versucht Russland, künstliche Spannungen zwischen der Ukraine, den USA und europäischen Partnern zu schaffen, indem es auf einem vertraulichen Format der Verhandlungen besteht. Das Scheitern der Versuche Russlands, Pufferzonen in den Regionen Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk zu schaffen, zwingt sie zu solchen Angriffen, um die Verluste an den Verhandlungstischen auszugleichen.
Angriffe auf die zivile Infrastruktur zielen auch auf die Sensibilität westlicher Führer, einschließlich Trump, hinsichtlich der Tötung von Zivilisten ab, was den diplomatischen Druck auf die Ukraine beeinflussen kann.
Erinnern wir uns daran, dass nach dem Treffen mit Putin am 15. August in Alaska der US-Präsident erklärte, dass er mit dem Diktator eine grundlegende Vereinbarung über 'Territorialwechsel' zwischen der Ukraine und Russland erzielt hat und feststellte, dass die Ukraine von einem solchen Abkommen Abstand nehmen würde.
Militärpolitischer Analyst Dmitro Snihiryov, speziell für FREEДOM
Die ständigen Angriffe auf zivile Objekte in der Ukraine zeugen von einer Eskalation der Gewalt durch Russland und dem Bestreben, den Moral der Ukrainer und die internationale Unterstützung zu beeinflussen. Diese Handlungen können laut Experten Teil der Strategie des Kremls sein, Druck auf die Ukraine auszuüben, um eine tiefere Neubewertung der internationalen Beziehungen in der Region zu erreichen. Die Situation auf und um das Schlachtfeld bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft verfolgt weiterhin die Entwicklungen.
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