EU-Beitritt und Sicherheitsrisiken im Schwarzen Meer: Gespräch zwischen Kiew und Chișinău.
Telefonat der Außenminister: Ukraine und Moldau tauschen sich aus
Nach Angaben von 5 канал — Політика: Andrij Sybiha, der ukrainische Außenminister, und sein moldauischer Amtskollege Mihai Popșoi führten ein Telefongespräch. Dabei standen die bilateralen Beziehungen, der gemeinsame Weg beider Länder in die Europäische Union sowie die Gefahren durch russische Aggression im Fokus.
Die Diskussion drehte sich um die EU-Annäherung und die Lage im Schwarzen Meer. Sybiha betonte die Dringlichkeit, alle Verhandlungskapitel zügig zu öffnen, und sagte:
'Wir sprachen über unsere bilaterale Agenda und die nächsten Schritte auf dem Weg zum EU-Beitritt.' Andrij Sybiha
Der Minister hob zudem die Sicherheitslage im Schwarzen Meer hervor. Er verwies auf anhaltende russische Angriffe auf zivile Schiffe und die Hafeninfrastruktur der Ukraine. Diese Handlungen stellten eine unmittelbare Gefahr für die Schifffahrtsfreiheit in der Region dar:
'Die Folgen reichen weit über die Ukraine hinaus und beeinträchtigen die regionale und globale Ernährungssicherheit.' Andrij Sybiha
Im Verlauf des Gesprächs einigten sich beide Seiten darauf, gemeinsam mit internationalen Partnern die Widerstandsfähigkeit alternativer Logistikrouten und den Getreideexport zu stärken. Sybiha lud Popșoi zu einem Besuch in die Ukraine ein – ein Zeichen für den Willen, den konstruktiven Dialog fortzusetzen.
Dieser Austausch unterstreicht das Bestreben der Ukraine und Moldaus, ihre Beziehungen angesichts gemeinsamer Herausforderungen durch die russische Aggression zu festigen. Die gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zur europäischen Integration und die Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen im Schwarzen Meer sind entscheidende Schritte für die Stabilität in der Region. Die enge Abstimmung mit internationalen Partnern könnte zudem die Logistikwege verbessern, was für die wirtschaftliche Sicherheit beider Länder von großer Bedeutung ist.
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