Erneuter Angriff auf Saporischschja: Schulen getroffen, Teile der Stadt ohne Heizung.
Zielgerichteter Beschuss von Bildungseinrichtungen
Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar 2023 griffen russische Streitkräfte die Stadt Saporischschja erneut an und nahmen gezielt Schulen ins Visier. Dabei wurde das Gebäude einer Bildungseinrichtung beschädigt. Der Bürgermeister der Stadt, Iwan Fedorow, erklärte:
„Es gab einen weiteren feindlichen Angriff. An einem Bildungsgebäude wurden Schäden festgestellt. Ein Einsatzteam ist vor Ort, um die Lage zu erkunden.“
Der Angriff hatte schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung: Ein Stadtteil von Saporischschja verlor die Heizversorgung, nachdem ein Stromausfall die Wärmezufuhr unterbrochen hatte. Oleksij Kuleba teilte mit:
„In Saporischschja selbst ist die Wärmeversorgung in einem Teil der Stadt aufgrund des Stromausfalls vorübergehend eingestellt. Es werden Notstromaggregate eingesetzt.“Während des Luftalarms suchten 41 Kinder in einem Schutzraum Zuflucht – ein deutliches Zeichen für die akute Gefahr, der die Bevölkerung, insbesondere die Jüngsten, ausgesetzt ist.
Bildung im Fadenkreuz des Krieges
Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen ein, die darauf abzielen, die kritische Infrastruktur und das zivile Leben in der Ukraine zu destabilisieren. Die gezielten Attacken auf Schulen und andere Bildungseinrichtungen verdeutlichen die besonderen Risiken, denen Kinder und Lehrkräfte in diesem Krieg ausgesetzt sind. Solche Vorfälle werden von Menschenrechtsorganisationen scharf verurteilt. Die Sicherung der Bildungsstätten und die Wiederherstellung der lebenswichtigen Infrastruktur stellen die lokalen Behörden vor immense Herausforderungen.
Für die Stadtverwaltung haben die Wiederinbetriebnahme der Heizungsanlagen und der Schutz der verbliebenen Schulen nun oberste Priorität.
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