Raketenangriff auf Charkiw: Wohngebäude in mehreren Stadtteilen getroffen.
Angriffe auf die ostukrainische Metropole
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 4. Februar griffen russische Truppen die Stadt Charkiw mit Raketen an und beschädigten dabei Wohnhäuser. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terekhov, bestätigte die Angriffe. Durch einen Treffer im Stadtteil Saltiwskij wurden private Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen.
Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Synjehubow, fügte hinzu, dass auch der Bezirk Nemyschljanskij zu den getroffenen Gebieten zählt. Bereits in der Nacht zum 3. Februar war die Stadt nicht nur mit Raketen, sondern auch mit Drohnen angegriffen worden. Durch Beschüsse von Energieanlagen waren etwa 60% der Abonnenten in Charkiw und der umliegenden Region vorübergehend ohne Strom.
Angespannte Lage in der gesamten Ostukraine
Diese Angriffe reihen sich in eine Serie weiterer Attacken ein. So hatte es am Abend des 3. Februars einen Treffer auf ein Wohnviertel in Saporischschja gegeben, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Die Lage in der Region bleibt angespannt, die Behörden überwachen weiterhin die Folgen der Angriffe.
Die Beschüsse von Charkiw und anderen Städten zeigen, dass die Aggression der russischen Truppen anhält. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Sicherheit der Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur. — Lokale Behörden
Die prekäre Versorgungslage mit Energie unterstreicht, wie wichtig der Schutz solcher Einrichtungen in Kriegszeiten ist. Die lokalen Behörden und Sicherheitskräfte arbeiten weiter an der Schadensbewertung und daran, die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Die Angriffe auf zivile Infrastruktur sind ein wiederkehrendes Muster in diesem Konflikt.
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