Angriff auf Minibus in Cherson: Fahrer getötet, fünf Passagiere verletzt.
Raketenbeschuss im Stadtteil Korabelny
Nach Angaben von UATV: Am 30. Januar 2023 griffen russische Besatzungstruppen den Stadtteil Korabelny in Cherson an. Bei diesem Artillerie- oder Raketenangriff kam der 48-jährige Fahrer eines Linienbusses ums Leben. Fünf Fahrgäste wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Die übrigen drei erlitten Verletzungen mittlerer Schwere.
Das Ziel des Angriffs war ein öffentliches Verkehrsmittel, das sich zum Zeitpunkt des Einschlags im Stadtgebiet befand. Durch den Einschlag wurden außerdem in zwei Wohnhäusern Fenster zerstört und Balkone beschädigt.
„Durch den feindlichen Beschuss starb der 48-jährige Fahrer des Fahrzeugs noch am Ort des Geschehens. Fünf weitere Passagiere erlitten Explosionsverletzungen und Splitterwunden. Zwei Personen befinden sich in einem schweren, die anderen in einem mittelschweren Zustand.“
Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Prokudin
Humanitäre Lage in der Region
Der Beschuss von Cherson ist Teil der anhaltenden großflächigen Kriegshandlungen in der Ukraine und verdeutlicht die akute Gefahr für die Zivilbevölkerung. Solche Angriffe unterstreichen die prekäre humanitäre Situation in der Region und die dringende Notwendigkeit, den Schutz der Zivilisten zu gewährleisten. Die Stadt liegt nahe der Frontlinie und ist regelmäßig Raketen- und Artilleriebeschuss ausgesetzt.
Die Behörden arbeiten weiterhin daran, den Betroffenen Hilfe zu leisten und die Schäden der Angriffe zu beseitigen.
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