Nach russischem Angriff auf Odessa: Ein Todesopfer geborgen, 22 Verletzte.

Nach russischem Angriff auf Odessa: Ein Todesopfer geborgen, 22 Verletzte
Nach russischem Angriff auf Odessa: Ein Todesopfer geborgen, 22 Verletzte

Die Lage in Odessa nach dem Angriff

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa hat die Rettungsleitung ein Todesopfer bestätigt. Unter den Trümmern im Stadtteil Peressyp wurde die Leiche eines Mannes geborgen. Insgesamt wurden 22 Menschen verletzt, 14 von ihnen leicht. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Drei Stadtbezirke erlitten schwere Schäden an der zivilen Infrastruktur. Im Bezirk Chadschybej werden derzeit drei Menschen vermisst.

Zerstörungen und weitere Folgen

Nach ersten Erkenntnissen wurden etwa 50 Wohnhäuser beschädigt. Das genaue Ausmaß der Schäden wird noch ermittelt, die Aufräumarbeiten laufen. Der Angriff erfolgte in der Nacht: Nach Mitternacht wurde in der Region Odessa Luftalarm wegen einer Drohnenbedrohung aus Russland ausgelöst. Kurz nach zwei Uhr morgens waren in der Stadt mehrere Explosionen zu hören.

Der Bürgermeister von Odessa, Serhij Lysak, sprach den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Er betonte, dass die Rettungskräfte weiterhin im Einsatz seien.

„Dieser Angriff ist Teil der Fortsetzung des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland, der nun schon mehrere Jahre andauert.“ - Serhij Lysak

Die Situation in Odessa und anderen beschossenen Städten zeigt die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung und kritische Infrastruktur. Die Beseitigung der Angriffsfolgen und der Schutz der Bürger bleiben vordringliche Aufgaben für die lokalen Behörden und Rettungsdienste. Der Krieg trifft die Menschen auch in Regionen fern der Frontlinie.


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