Veraltete Technik: Russlands 'Oreschnik'-Rakete verfehlt Ziele und trifft Zivilisten.
Angriffe auf ukrainische Städte
Nach Angaben von Espreso.tv: Im Jahr 2024 griff Russland mit ballistischen Raketen vom Typ 'Oreschnik' drei ukrainische Städte an. Die Einschläge trafen zivile Einrichtungen. Neue Untersuchungen belegen, dass die Treffgenauigkeit dieser Waffe durch eine fehlerhafte Navigation massiv beeinträchtigt wird. Die Attacken ereigneten sich an folgenden Daten:
- 21. November 2024 in Dnipro,
- 9. Januar 2025 in der Region Lwiw,
- 24. Mai 2025 in Bila Zerkwa.
Die Folgen dieser Einschläge waren verheerend, da sie Wohngebiete und Infrastruktur trafen. Experten führen die Ungenauigkeit auf ein veraltetes Navigationssystem zurück.
Technische Mängel der Rakete
Die 'Oreschnik'-Rakete erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu Mach 10, was etwa 2,5 bis 3 km/s entspricht. Trotz dieser beeindruckenden Leistung erweist sich der eingebaute Kreiselkompass vom Typ GU-503, ein überholtes Bauteil aus der Luftfahrt, als Schwachstelle. Interne Dokumente vom 18. März 2025 belegen, dass das Leitsystem GU-503 nicht korrekt kalibriert wurde. Dies führte dazu, dass Überreste dieser veralteten Steuereinheiten an den Einschlagorten der 'Oreschnik'-Raketen gefunden wurden.
Die Produktion dieser Raketen läuft unter Beteiligung des Werks 'Progress' in Mitschurinsk und des Asowschen optisch-mechanischen Werks. Dennoch vermied Präsident Wladimir Putin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg im Juni 2025 eine Bestätigung der Serienfertigung der 'Oreschnik'. Dies deutet auf ernsthafte Probleme in der Fertigung und Qualitätssicherung dieser ballistischen Raketen hin, die im Konflikt eingesetzt werden.
Die fortgesetzten Angriffe zeigen, dass Russland trotz der offensichtlichen technischen Schwächen seiner Waffensysteme weiterhin aggressiv gegen die Ukraine vorgeht. Die Navigationsprobleme der 'Oreschnik' könnten ein Symptom einer tieferen Krise in der russischen Rüstungsindustrie sein, was die militärische Schlagkraft langfristig mindern würde. Die fehlende Serienproduktion dieser Rakete unterstreicht zudem die wachsenden Schwierigkeiten, die Armee mit moderner Technologie auszustatten. Diese Entwicklung könnte den weiteren Verlauf des Konflikts und die Strategien beider Seiten in naher Zukunft beeinflussen.
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