Zivilisten im Visier: Angriffe auf die Region Cherson fordern 15 Verletzte.

Zivilisten im Visier: Angriffe auf die Region Cherson fordern 15 Verletzte
Zivilisten im Visier: Angriffe auf die Region Cherson fordern 15 Verletzte

Schwere Angriffe auf die Region Cherson

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer Serie russischer Angriffe am 3. und 4. März 2026 wurden in der südukrainischen Region Cherson 15 Zivilisten verletzt, darunter zwei Kinder. Die Angriffe auf zahlreiche Ortschaften lösten bei der Bevölkerung und den Behörden große Besorgnis aus. Die Region Cherson gehört zu den am stärksten umkämpften Gebieten der Ukraine und ist nahezu täglich Beschuss ausgesetzt.

Zahlreiche Orte betroffen

Die Angriffe trafen eine Vielzahl von Dörfern und Städten in der Region, unter anderem:

  • Antoniwka
  • Sadowe
  • Kisomys
  • Komyschany
  • Biloserka
  • Weletenske
  • Tschornobajiwka
  • Dniprowske
  • Molodischne
  • Stanislaw
  • Sophijiwka
  • Schyroka Balka
  • Oleksandriwka
  • Darjiwka
  • Beryslaw
  • Solota Balka
  • Katschkariwka
  • Dudtschany
  • Noworajsk
  • Burhunka
  • Wesele
  • Smijiwka
  • Iwaniwka
  • Mykilske
  • Mychajliwka
  • Monastyrske
  • Ollihiwka
  • Tokariwka
  • Tjahynka
  • Tscherwonyj Majak
  • Cherson

Die Bilanz der Zerstörung umfasst sieben Mehrfamilienhäuser und sieben private Wohnhäuser, die beschädigt wurden.

Parallel zu den Ereignissen in Cherson wurde auch die nordöstliche Region Sumy getroffen, wo ein Mann durch Explosionen ums Leben kam. Die Koordination der Gegenmaßnahmen in Cherson obliegt dem Leiter der Oblast-Verwaltung, Oleksandr Prokudin. Die jüngsten Vorfälle unterstreichen die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der gesamten Ukraine.

Die Angriffe auf Cherson sind ein deutliches Zeichen für die weitere Eskalation des Konflikts. Der Krieg trifft weiterhin vor allem die Zivilbevölkerung und bedroht deren Sicherheit und Grundversorgung.

Die steigende Zahl von Opfern und Zerstörungen durch die Artillerie- und Drohnenangriffe macht dringende Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Stabilisierung der humanitären Lage erforderlich. Das Handeln der lokalen Behörden und der internationalen Gemeinschaft wird den weiteren Verlauf der Krise und das Ausmaß des menschlichen Leids maßgeblich beeinflussen.


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