Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen auf zwei ausländische Schiffe im Schwarzen Meer.

Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen auf zwei ausländische Schiffe im Schwarzen Meer
Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen auf zwei ausländische Schiffe im Schwarzen Meer

Angriff auf Schiffe

Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. Juni griffen russische Drohnen zwei zivile Schiffe unter fremder Flagge im Schwarzen Meer an. Die unter den Flaggen von Panama sowie St. Kitts und Nevis fahrenden Schiffe kamen aus ukrainischen Häfen. Ein Besatzungsmitglied kam ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Trotz der Angriffe konnten beide Schiffe ihre Fahrt fortsetzen, was ihre Widerstandsfähigkeit unter schwierigen Bedingungen zeigt.

Hafenbetrieb

Seit Jahresbeginn 2026 haben die ukrainischen Seehäfen 40 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen. Mehr als die Hälfte dieser Menge – über 20 Millionen Tonnen – entfällt auf Agrarprodukte. Die Hafeninfrastruktur arbeitet trotz der ständigen Sicherheitsrisiken durch die Angriffe weiter.

Angriffe auf Häfen

In den letzten sieben Monaten setzte der Gegner mehr als 1500 Angriffsdrohnen gegen ukrainische Häfen ein. Dabei wurden 966 Hafeninfrastruktureinrichtungen und über 200 zivile Schiffe beschädigt oder zerstört. Insgesamt wurden 257 Zivilisten bei den Angriffen auf Häfen verletzt oder getötet.

Oleh Kiper: 'Diese Angriffe sind ein weiterer Beleg für die terroristische Natur des Feindes, der gezielt Zivilisten tötet und die globale Ernährungssicherheit gefährdet.'

Die Vorfälle verdeutlichen die Gefahren für zivile Schiffe in der Region, was schwerwiegende Folgen für den internationalen Handel und die Ernährungssicherheit haben könnte. Die Angriffe auf Häfen und Schiffe zeigen eine zunehmende Aggression Russlands, die die Stabilität im Schwarzen Meer und darüber hinaus bedroht. Dass die ukrainischen Häfen trotz der ständigen Angriffe weiterarbeiten, unterstreicht ihre Bedeutung für die ukrainische Wirtschaft und den Weltmarkt.


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