Tarasova über die Eiskunstläuferinnen in der Friedensliste: Warum wurden sie dort aufgenommen.
Tatyana Tarasova sprach sich gegen die Aufnahme von Eiskunstläuferinnen in die Datenbank 'Friedensliste' aus
Nach Angaben von inkorr.com: Die angesehene Trainerin der UdSSR, Tatyana Tarasova, kritisierte scharf die Entscheidung, die russischen Eiskunstläuferinnen Adelia Petrosyan und Alina Gorbacheva in die Datenbank der Ressource 'Friedensliste' aufzunehmen. Wie 'Glavkom' anmerkt, nannte Tarasova diese Entscheidung absurd.
In die 'Friedensliste' wurden Petrosyan, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet, und Gorbacheva, eine Ersatzspielerin, aufgenommen. Zuvor wurden auch Peter Gumenyuk und Vladislav Dikidzhy in die Liste aufgenommen.
«Was ist das für eine Webseite, die unsere herausragenden Sportler und großartigen Kinder aufnimmt und ihnen die Arbeit nehmen will? Sie arbeiten seit ihrer Kindheit und werden die Ehre ihres Landes verteidigen. Was kümmert uns, was sie dort schreiben? Wir wissen selbst, wer wir sind. Es wäre noch schlimmer, wenn sie unsere Menschen, unser Land, das wir lieben, in dem wir aufgewachsen sind und in dem wir leben und begraben werden, anrühren. Verrückte. Sie fürchten Gott nicht», – erklärte Tarasova.
Die Olympischen Spiele 2026 sind vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo geplant.
Alexandra Suyutina bei der Ansprache Putins
Die russische Eiskunstläuferin Alexandra Suyutina, die vom Internationalen Eislaufverband (ISU) als neutrale Athletin anerkannt ist, nahm ebenfalls an der jährlichen Ansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Bundesversammlung teil.
Am 29. Februar 2024 war Suyutina bei dieser Veranstaltung anwesend, was in sportlichen Kreisen Diskussionen auslöste.
Veronika Stepanova, eine weitere Unterstützerin Putins, veröffentlichte auf Instagram ein Foto von Suyutina, das an dieser propagandistischen Veranstaltung teilnahm.
In der Videostreaming-Übertragung konnten auch andere Teilnehmer gesehen werden, die den Präsidenten unterstützten, darunter Soldaten, die an der Aggression gegen die Ukraine beteiligt sind.
Eine solche Teilnahme verstößt gegen die Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees für neutrale Athleten.
Tatyana Tarasova sprach sich gegen die Aufnahme von russischen Eiskunstläuferinnen in die Datenbank 'Friedensliste' aus und forderte, die Möglichkeiten der Sportler nicht einzuschränken. Gleichzeitig unterstreicht die Anwesenheit von Alexandra Suyutina bei der Ansprache der Bundesversammlung die Komplexität der Beziehungen zwischen Sport und Politik.
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