Geheimnis unter der Erde: Russische Truppen legen 40 Kilometer langes Tunnelsystem im Gebiet Cherson an.

Geheimnis unter der Erde: Russische Truppen legen 40 Kilometer langes Tunnelsystem im Gebiet Cherson an
Geheimnis unter der Erde: Russische Truppen legen 40 Kilometer langes Tunnelsystem im Gebiet Cherson an

Unterirdische Stellungen der russischen Besatzer in der Region Cherson

Nach Angaben von UATV: Ein ehemaliges Gasrohrnetz aus den 1970er-Jahren dient den russischen Streitkräften im besetzten Teil der Ukraine als versteckte Basis. Wie der ukrainische Militärsprecher Wladyslaw Woloschin mitteilte, haben die Invasoren auf dem linken Ufer des Dnipro in der Region Cherson ein Tunnelsystem mit einer Gesamtlänge von 30 bis 40 Kilometern eingerichtet. Die Anlage erinnert an die von der Hamas im Gazastreifen genutzten unterirdischen Strukturen. Ursprünglich handelte es sich bei den Gängen um eine Gasleitung, die bereits vor über 50 Jahren verlegt wurde.

Um die eigenen Soldaten auf den Einsatz in diesen engen Röhren vorzubereiten, errichteten die Russen in einem Trainingslager im besetzten Teil der Region Saporischschja einen originalgetreuen Nachbau dieses Gasleitungsabschnitts. In diesem Modell wurden alle Besonderheiten des echten Tunnels nachgebildet, sodass die Truppen dort das Fortbewegen und Kämpfen unter Tage üben konnten.

Lage an der Front

Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen die angespannte militärische Lage. Allein innerhalb des letzten Tages wurden an der Front 237 Gefechte registriert, was eine deutliche Intensivierung der Kämpfe belegt. Diese Zahlen zeigen, wie die russischen Besatzer versuchen, durch den Bau unterirdischer Anlagen taktische Vorteile zu erlangen. Die langen Tunnel ermöglichen es ihnen, Truppen und Material nahezu unsichtbar zu verlegen und sich vor Aufklärung zu schützen.

Für die ukrainischen Verteidiger wird es dadurch noch schwieriger, die feindlichen Stellungen ausfindig zu machen und zu bekämpfen. Die Nutzung der alten Gasleitung als militärische Infrastruktur könnte das Kräfteverhältnis in der Region weiter beeinflussen und die ohnehin schwierige Lage an der Front zusätzlich verkomplizieren.


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