Ukrainischer Geheimdienst ruft russische Soldaten zur Kapitulation auf – Versorgungslage katastrophal.
Kritische Lage an der Front
Nach Angaben von TSN.ua: Das Hauptaufklärungsamt des ukrainischen Verteidigungsministeriums (HUR MOU) appelliert an die Soldaten der Russischen Föderation, sich zu ergeben. Hintergrund ist eine desaströse Versorgungslage, die auf ein Versagen der russischen Militärführung zurückzuführen ist. An vorderster Front leiden die russischen Truppen unter akutem Mangel an Nahrung und Wasser.
Die Verluste der russischen Armee sind enorm. Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine nach eigenen Angaben 1 242 290 russische Soldaten ausgeschaltet. Allein in den letzten 24 Stunden waren es weitere 760. Diese Zahlen unterstreichen die Krise, in der sich die russischen Streitkräfte befinden. Ein verwundeter ukrainischer Soldat des 5. Bataillons der 112. separaten Brigade der Territorialverteidigungskräfte brachte nach seiner Befreiung aus der Gefangenschaft zwei russische Militärangehörige mit.
Ausgemergelte Soldaten und verzweifelte Zustände
Die dramatischen Zustände werden durch Aussagen russischer Soldaten belegt. Einer wird mit den Worten zitiert:
„Die Uniform hängt an ihm wie auf einem Kleiderbügel“. Ein anderer beschreibt seinen Zustand so:
„Übrig geblieben sind nur Haut, Knochen und ein Bart“. Solche Schilderungen zeichnen ein Bild von Entkräftung und Verzweiflung.
Die angespannte Frontsituation wird durch die logistischen Probleme Russlands weiter verschärft. Der Mangel an Grundversorgung beeinträchtigt die Kampffähigkeit der Truppen erheblich. Die ukrainischen Aufrufe zur Kapitulation zielen darauf ab, diese Schwäche strategisch auszunutzen und den Gegner zu schwächen. Die hohen Verlustzahlen dürften zudem die Moral in den verbliebenen russischen Einheiten weiter untergraben. Die humanitäre und militärische Krise in den russischen Reihen scheint sich zuzuspitzen.
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