Eltern sterben bei Drohnenangriff – Kriegsreporter rettet vierjährige Tochter.

Eltern sterben bei Drohnenangriff – Kriegsreporter rettet vierjährige Tochter
Eltern sterben bei Drohnenangriff – Kriegsreporter rettet vierjährige Tochter

Tödlicher Angriff auf Belogorodka

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 28. Januar griffen russische Truppen Belogorodka an. Ein Drohneneinschlag in einer zweistöckigen Wohnung eines Mehrfamilienhauses forderte zwei Todesopfer: Ein Ehepaar kam ums Leben. Der Kriegsreporter Marjan Kuschnir, der seit 11 Jahren für 'Radio Liberty' arbeitet, rettete die vierjährige Tochter des Paares aus den Trümmern. "Ich nahm das Mädchen auf den Arm und trug es hier weg", schilderte Kuschnir seine Rettungstat während des Angriffs.

Zeugen berichteten, dass sich zum Zeitpunkt des Angriffs Menschen in der Wohnung aufhielten. "Es sind ein Mann und eine Frau. Dort sind sie ums Leben gekommen", sagte Alina Lisova. Das Kind blieb unverletzt. Derartige Angriffe auf Wohngebäude sind im Kriegsalltag der Ukraine leider keine Seltenheit mehr.

Familie zerrissen, Bruder hat Geburtstag

Der Drohne traf laut dem Zeugen Dmitry das Schlafzimmer der Familie. Die Tragödie wird durch ein trauriges Zusammentreffen noch verstärkt: Ausgerechnet am Tag des Angriffs, dem 28. Januar, feiert der 20-jährige ältere Bruder des Mädchens seinen Geburtstag. Dieser Verlust unterstreicht die brutalen Folgen des Krieges für Zivilisten und ihre Familien.

Der Vorfall in Belogorodka ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Konflikt unschuldige Menschen trifft und Kinder zu Waisen macht. Solche Ereignisse werfen ein grelles Licht auf die humanitären Kosten des Krieges und die dringende Notwendigkeit, Zivilisten in Konfliktgebieten besser zu schützen.


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