Odessas Zivilbevölkerung im Visier: Russischer Drohnentreffer in Wohnhaus zwingt 58 Menschen zur Flucht.

Odessas Zivilbevölkerung im Visier: Russischer Drohnentreffer in Wohnhaus zwingt 58 Menschen zur Flucht
Odessas Zivilbevölkerung im Visier: Russischer Drohnentreffer in Wohnhaus zwingt 58 Menschen zur Flucht

Wohnviertel in Odessa angegriffen

Nach Angaben von Novyny.live: Am 22. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen die Region Odessa an. Bei diesem Angriff schlug eine Drohne in einen mehrstöckigen Wohnblock ein und traf das Gebäude zwischen dem 18. und 19. Stockwerk. Die Fassade und die Fensterfront wurden schwer beschädigt. Auch mehrere in der Nähe abgestellte Autos wurden durch die Explosion in Mitleidenschaft gezogen. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur sind leider kein Einzelfall mehr im russischen Krieg gegen die Ukraine.

Großräumige Evakuierung nach dem Angriff

Als direkte Folge des Angriffs wurde eine Evakuierung des betroffenen Wohnhauses eingeleitet. Insgesamt 58 Bewohner, darunter 8 Kinder, mussten in Sicherheit gebracht werden. Der Luftalarm wurde um 01:14 Uhr ausgelöst und erst um 02:50 Uhr wieder aufgehoben. Der Gouverneur der Oblast Odessa, Oleg Kiper, kommentierte die Auswirkungen dieses gezielten Angriffs auf ein Wohngebiet.

Dieser Angriff unterstreicht die ständige Bedrohung, der die Zivilbevölkerung in der Ukraine ausgesetzt ist, da die Beschießung von Wohnvierteln anhält und das Leben friedlicher Bürger gefährdet. - Oleg Kiper

Die umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen zeigen, wie wichtig die ständige Einsatzbereitschaft der lokalen Rettungsdienste ist, um auf solche Notfälle zu reagieren und die Bevölkerung zu schützen. Vorfälle dieser Art verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und werden international scharf verurteilt, da sie die klare Grenze zwischen militärischen Zielen und zivilen Schutzobjekten missachten.


Lesen Sie auch

Werbung