Moskau verändert seine Taktik: Ukraine droht ein Salvenangriff mit 100 Raketen.
Die Gefahr durch Russlands Schwarzmeerflotte wächst
Nach Angaben von Novyny.live: Die russische Marine im Schwarzen Meer stellt weiterhin eine ernste Bedrohung dar, insbesondere durch neue Vorgehensweisen bei Einsätzen von Überwasserschiffen und U-Booten. Laut dem Reservekapitän ersten Ranges Andrij Ryschenko zeigen sich russische Kriegsschiffe nur selten auf offener See. Stattdessen verbringen sie den Großteil ihrer Zeit in ihren Stützpunkten, vor allem in Noworossijsk. Nach schweren Verlusten hat die russische Flotte ihr Verhalten grundlegend geändert, was direkte Auswirkungen auf die Gefahrenlage in der Region hat.
Die Gesamtzahl der Geschosse, die in einem einzigen Salvenfeuer abgefeuert werden könnten, liegt Schätzungen zufolge bei bis zu 100. Dabei sind sowohl die in Noworossijsk stationierten Einheiten als auch Schiffe im Kaspischen Meer einzubeziehen. Andrij Ryschenko erklärte dazu:
„Der Auftrag, Raketenangriffe durchzuführen, besteht für sie weiterhin. Und insgesamt könnte in einer Salve eine sehr große Anzahl von Raketen stecken, faktisch 100.“Dies verdeutlicht, dass die Gefahr von Raketenangriffen nach wie vor akut und real ist.
Die unterschätzte Gefahr aus der Tiefe
Ein weiteres erhebliches Risiko geht von den U-Booten aus. Sie bleiben für Kontroll- und Aufklärungsmittel weitgehend unsichtbar. „Wenn sie unter Wasser operieren, stellt das eine sehr ernste Bedrohung dar, weil es nur sehr wenige Möglichkeiten gibt, sie aufzuspüren“, betonte Ryschenko. Als Reaktion auf diese Herausforderungen stationiert die Europäische Union schnelle Eingreiftruppen, um hybriden Angriffen auf See entgegenzutreten – ein Zeichen für die Schwere der Lage.
Diese Entwicklung unterstreicht, wie wichtig eine kontinuierliche Überwachung der russischen Flotte im Schwarzen Meer ist. Die neuen taktischen Ansätze könnten das Kräfteverhältnis in der Region nachhaltig verschieben. Angesichts der anhaltenden Raketengefahr und der schwer zu ortenden U-Boote verstärken die EU-Staaten ihre Bemühungen um die maritime Sicherheit. Dies zeigt, dass die Spannungen in diesem strategisch wichtigen Gewässer weiter zunehmen.
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