Finnland hat Russen die Einreise zur Weltmeisterschaft verboten: Entscheidung des Verbands.
Einreiseverbot für Russen zur Weltmeisterschaft in Finnland
Nach Angaben von inkorr.com: Sportler aus Russland können nicht am Skilanglauf-Weltcup teilnehmen, der in Finnland stattfinden wird. Diese Entscheidung wurde von der finnischen Skiverband getroffen, wie die Zeitung Helsingin Sanomat berichtete.
Die Präsidentin des finnischen Skiverbands, Sirpa Korkatti, betonte, dass selbst wenn der Internationale Skiverband (FIS) russischen Athleten die Teilnahme erlaubt, sie dennoch nicht an den Wettkämpfen in Ruka teilnehmen können.
Am 21. Oktober wird eine Entscheidung bezüglich der Möglichkeit der Teilnahme der Russen an internationalen Wettkämpfen mit der FIS erwartet, jedoch betonte Korkatti, dass das Einreiseverbot für sie weiterhin bestehen bleibt.
„Russen haben in Ruka nichts zu suchen, da das Einreiseverbot für sie besteht“, unterstrich Korkatti.
Antrag der russischen Sportlerin zur Teilnahme an den Olympischen Spielen
Anastasia Tatalina, eine russische Freestylerin, hat sich an den Internationalen Skiverband und den Snowboardverband gewandt mit der Bitte, ihr die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 zu erlauben, trotz ihrer Mitgliedschaft im Militärclub CSKA, die mit der militärischen Tätigkeit Russlands in der Ukraine verbunden ist.
„Ich vertrete Russland, und ich war stolz, als der Präsident Russlands Wladimir Wladimirowitsch (Putin) mir nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft ein Telegramm geschickt hat“, sagte Tatalina.
Auf ihrer Internetseite hat sie ihre Unterstützung für die russische Aggression geäußert, indem sie den Slogan „Wir lassen unsere Nicht fallen“ verwendet hat, was in der ukrainischen Gemeinschaft Empörung ausgelöst hat.
Somit, nach dem Einreiseverbot des finnischen Skiverbands für Russen zum Weltcup in Ruka, werden zusätzliche Schwierigkeiten für russische Sportler bei internationalen Wettkämpfen deutlich. Währenddessen strebt Anastasia Tatalina an, an den Olympischen Spielen 2026 teilzunehmen, obwohl ihre Unterstützung der aggressiven Politik Russlands viele Fragen im sportlichen Umfeld aufwirft.
Lesen Sie auch
- 1 Million Euro Ablöse: Girona holt ukrainischen Stürmer Oleksandr Pischtschur
- Historischer Punktgewinn: Kanada erkämpft sich Remis gegen Bosnien bei WM-Debüt 2026
- Boxweltmeister Usyk im Weißen Haus: Treffen mit Trump im Oval Office
- Vorwürfe der FSB-Zusammenarbeit und rumänischer Pass: Anatolij Tymoschtschuk weist alle Anschuldigungen zurück
- Erstmals am Start: Ukraine schickt 2026 Nationalteam zum Esports Nations Cup – Kader in neun Disziplinen wird aufgestellt
- Sumo-Ringer aus der Ukraine: Warum Aonishiki im Box-Champion Usyk sein Vorbild sieht

