Ein Amerikaner im Israel Museum zerschlug antike Statuen: Was ist das Jerusalem-Syndrom.

Ein Amerikaner im Israel Museum zerschlug antike Statuen: Was ist das Jerusalem-Syndrom
Ein Amerikaner im Israel Museum zerschlug antike Statuen: Was ist das Jerusalem-Syndrom
Ein Tourist landete hinter Gittern, weil er antike Statuen zerbrach. Sein Anwalt beruft sich jedoch auf ein delirantes Syndrom. Darüber berichtet die Associated Press.

Im Israel Museum warf ein Amerikaner zwei römische Statuen, die auf das 2. Jahrhundert n. Chr. datiert werden, zu Boden. Die Strafverfolgungsbehörden bezeichneten ihn als 'radikal eingestellt'. Sie vermuten, dass der Tourist die Statuen zerbrochen hat, weil er sie für 'idolatär und gegen die Tora' hält.

Der Anwalt des Amerikaners behauptet, der Tourist habe eine psychische Störung – das Jerusalem-Syndrom (ein deliranter Zustand, verursacht durch den religiösen Magnetismus der Stadt. Touristen beginnen zu glauben, dass sie religiöse Persönlichkeiten sind. Das Syndrom kann bei Vertretern verschiedener Religionen auftreten).

'Dieser Fall der Zerstörung kultureller Werte ist schockierend. Wir beobachten besorgt, dass kulturelle Werte von religiös motivierten Extremisten zerstört werden', sagte der Direktor des israelischen Antiquitätenamtes Eli Esquisido.

Wir erinnern daran, dass im vergangenen Jahr auf der Osterinsel durch Brände heilige Statuen beschädigt wurden.

Die Nachricht wird durch die leidenschaftliche Erzählung darüber, wie ein Tourist antike Statuen im Israel Museum aufgrund einer psychischen Störung zerbrach, angereichert, die durch den religiösen Magnetismus verursacht wurde. Das Ende der Nachricht deutet auf ein erhöhtes Bewusstsein für die Bedeutung und Achtung kultureller Werte vor den verrückten Akten des Extremismus hin.


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