Ryanair stellt Bedingungen: Ohne Rabatte auf Flughafengebühren kein Ukraine-Restart.
Ryanair knüpft Rückkehr an finanzielle Zugeständnisse
Nach Angaben von TSN.ua: Der irische Billigflieger Ryanair wird seine Flüge in die Ukraine nur dann wieder aufnehmen, wenn ihm erhebliche Rabatte auf staatliche Flughafengebühren gewährt werden. CEO Michael O’Leary betonte, dass solche Vergünstigungen für ein schnelles Wachstum und den Wiederaufbau des Luftverkehrs im Land unerlässlich seien. Das Unternehmen ist bereit, den Flugbetrieb innerhalb von 4–6 Wochen nach Kriegsende wieder aufzunehmen. Die Forderung verdeutlicht, wie sehr die wirtschaftlichen Folgen des Krieges auch den Luftverkehr belasten.
Ehrgeizige Pläne und Konkurrenz am Boden
Ryanair plant, nach einer Rückkehr etwa 40 Strecken von europäischen Städten aus zu bedienen und so bis zu 5 Millionen Passagiere pro Jahr zu befördern. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Jahr 2022 für den zivilen Luftverkehr gesperrt. Auch andere Airlines zeigen Interesse an einer Rückkehr: Wizz Air hat bereits Absichten bekundet, und die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines signalisierte ihre Bereitschaft, reguläre Passagierflüge wiederaufzunehmen.
«Für schnelles Wachstum und den Wiederaufbau des Luftverkehrs sind in der Ukraine erhebliche Rabatte auf staatliche Gebühren nötig.» — Michael O’Leary
Die Position von Ryanair unterstreicht, dass die Wiederbelebung des Luftverkehrs in der Ukraine maßgeblich von wirtschaftlichen Anreizen abhängen wird. Vergünstigte Flughafengebühren könnten ein entscheidender Faktor sein, um internationale Airlines anzulocken. Dies wäre wiederum ein wichtiger Impuls für den Tourismus und die wirtschaftliche Erholung des Landes. Das parallele Interesse von Wettbewerbern wie Wizz Air und LOT deutet auf ein potenzielles Rennen um Marktanteile hin, sobald die Sicherheitslage eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs erlaubt.
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