Lwiw nach Drohnenangriff: Bürgermeister übt Kritik am Schutz – 13 Verletzte.
Reaktion von Andrij Sadowyj auf den russischen Angriff auf Lwiw
Nach Angaben von Novyny.live: 13 Verletzte, zwei getroffene Wohngebäude – das ist die Bilanz eines russischen Drohnenangriffs auf Lwiw vom 24. März. Nun meldet sich Bürgermeister Andrij Sadowyj zu Wort und stellt die Wirksamkeit der Abwehrmaßnahmen infrage. Besonders besorgt zeigt er sich über die Versorgung der Betroffenen. Die Einschläge ereigneten sich im Stadtzentrum sowie an der Prospekt Tscherwonoji Kalyny, wo ein Mehrfamilienhaus getroffen wurde.
Die Bergungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Sadowyj betont die oberste Priorität: die Sicherheit der Bürger. In einem Statement sagte er:
„Meine Aufgabe ist es jetzt, Menschen zu retten, ihnen Schutz zu bieten, einen Schlafplatz zu organisieren und sicherzustellen, dass die Krankenhäuser die nötige Hilfe leisten. Das werden wir schaffen.“ – Andrij Sadowyj
Der Stadtoberhaupt fordert eine rasche Unterstützung für die Verletzten und die Rückkehr zur Normalität. Die Lage sei zwar unter Kontrolle, doch die Behörden arbeiten mit Hochdruck an der Sicherheit der Bevölkerung. Der Vorfall reiht sich ein in die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine, die bereits seit Kriegsbeginn andauert. Die lokale Verwaltung reagiert umgehend auf solche Vorfälle, leistet Hilfe und kümmert sich um die Wiederherstellung der städtischen Infrastruktur.
Die angespannte Sicherheitslage in der Ukraine zeigt einmal mehr, wie dringend der Ausbau der Luftabwehr und der Schutzsysteme in potenziellen Zielregionen ist. Lwiw gehört zu den Städten, die immer wieder ins Visier feindlicher Angriffe geraten.
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