68.000 Euro Strafe für Gaszähler-Betrug: Mitarbeiterin von 'Lwiwhas' fälschte Verbrauchsdaten.
Manipulation an Gaszählern in der Region Lwiw
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Mann in der Region Lwiw muss 68.000 Hrywnja Strafe zahlen, weil er die Anzeige seines Gaszählers manipuliert hat. Das Bezirksgericht Pustomyty verurteilte ihn wegen Betrugs, durch den der regionalen Niederlassung der 'Gazorospodilni Mereschini Ukrajiny' LLC ein Schaden von 7.917 Hrywnja entstand.
Der Angeklagte aus dem Dorf Dawydiw in der Oblast Lwiw hatte den Verbrauchswert von ursprünglich 4.874 m³ auf 3.807 m³ reduziert. Um diesen Betrug zu begehen, wandte er sich an eine Bekannte, die beim Unternehmen 'Lwiwhas' beschäftigt war. Diese Frau nutzte einen Chat-Bot in Viber, um die gefälschten, um 1.067 Kubikmeter reduzierten Werte zu übermitteln.
Urteil des Gerichts
Das Gericht wertete die Handlungen als Betrug in vorheriger Absprache und verhängte die Geldstrafe von 68.000 Hrywnja. Die Helferin, die an dem Schwindel beteiligt war, wurde ebenfalls zu einer Strafe von 51.000 Hrywnja verurteilt. Das Urteil sendet ein deutliches Signal im Kampf gegen Betrug im Bereich der Versorgungsleistungen.
Der Fall zeigt die Herausforderungen, mit denen Energieversorger in der Ukraine konfrontiert sind. Betrug kann hier erhebliche finanzielle Verluste verursachen. Behörden und Aufsichtsorgane arbeiten daran, die Kontrollsysteme zu stärken und solche Straftaten zu verhindern, unter anderem durch den Einsatz neuer Technologien zur Verbrauchsüberwachung. Solche Vorfälle unterstreichen, wie wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verbrauchern und Versorgungsunternehmen für einen transparenten und fairen Energiesektor ist.
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