Die EU bereitet das 19. Sanktionspaket gegen Russland vor: Welche Einschränkungen werden verhängt.
Nach Angaben von FREEДOM:
Dänemark fordert die EU auf, die Sanktionen gegen Russland zu beschleunigen
Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat die Europäische Union aufgefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen und das neunte Sanktionspaket schneller zu verabschieden. Dies erklärte er am 30. August vor einem informellen Treffen zu außenpolitischen Fragen in Kopenhagen.
'Was die Ukraine betrifft, müssen wir den Druck auf Putin erhöhen. Ich denke, es ist ganz offensichtlich, dass er nur Zeit schindet, um von seinen Angriffen auf Zivilisten und Infrastruktur abzulenken,' betonte er.
Rasmussen erwähnte auch, dass auf der vorherigen Sitzung am 29. August militärische Unterstützung und Sicherheitsgarantien für die Ukraine erörtert wurden und betonte, dass Dänemarks Position in dieser Frage sehr stark ist.
'Ich glaube, dass wir einen moralischen Vorteil für die Diskussion haben. Wir unterstützen jede diplomatische Anstrengung zur Beilegung des Konflikts und zum Ende des Krieges. Aber die Ukraine sollte in eine starke Position gebracht werden, und das bedeutet, dass der Druck auf Putin fortgesetzt werden muss,' fügte Rasmussen hinzu.
Der Minister berichtete, dass die Außenminister der EU auch die Möglichkeit prüfen werden, eingefrorene russische Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine zu nutzen. Er bemerkte, dass diese Frage lange diskutiert werden könnte, und betonte die Notwendigkeit, schneller zu handeln.
'Wir werden diese Diskussion führen, und wir begrüßen sie. Es ist nicht einfach. Ich weiß, dass es unterschiedliche Positionen gibt, und ich denke, wir sollten nicht warten, bis diese Diskussion abgeschlossen ist,' erklärte er.
Rasmussen betonte auch, dass das 19. Sanktionspaket verschiedene Sektoren der russischen Wirtschaft abdecken könnte, und daher die EU schneller reagieren sollte, insbesondere indem sie in die ukrainische Rüstungsindustrie investiert.
'Wir müssen das gesamte Spektrum der Sanktionen prüfen: Öl, Finanzsektor, Schattenflotte,' bemerkte Rasmussen.
Indem er zu aktiveren Maßnahmen aufrief, unterstrich er, dass Europa die richtigen Schritte unternimmt, aber schneller handeln muss.
In diesem Sinne steht der Aufruf Dänemarks und des Ministers Rasmussen für eine verstärkte europäische Einheit zur Unterstützung der Ukraine. Die Geschwindigkeit und Entschlossenheit bei der Umsetzung neuer Sanktionen können eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Aggression Russlands und in der Gewährleistung der Stabilität in der Region spielen. Die Unterstützung der Ukraine und die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Länder bleiben ein Schwerpunkt in den aktuellen internationalen Beziehungen.
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