Trotz Sanktionen: Russland produziert weiterhin massenhaft Raketen für Angriffe auf die Ukraine.
Wie Russland die Sanktionen umgeht und weiter Raketen herstellt
Nach Angaben von UATV: Die internationalen Sanktionen zeigen offenbar nicht die gewünschte Wirkung: Russland ist weiterhin in der Lage, Raketen für seine Angriffe auf die Ukraine zu produzieren. Der Politikwissenschaftler Dmytro Lewus vom Zentrum 'Vereinte Ukraine' weist darauf hin, dass die Sanktionen vor allem aufgrund von Umgehungsmöglichkeiten und mangelhafter Durchsetzung nicht ausreichend greifen. So stellt Russland trotz schwindender Bestände aus sowjetischer Zeit weiterhin Raketen wie die 'Iskander-M' und 'Zirkon' her.
Bereits am 20. Juli 2023 betonte Lewus, dass Russland nur deshalb weiterhin ukrainische Städte terrorisieren könne, weil die Sanktionen zu schwach seien und ihre Einhaltung nicht ausreichend kontrolliert werde. Er erinnerte daran, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Partner immer wieder zu einem verschärften Sanktionsdruck auffordert.
Alte Arsenale und importierte Elektronik als Grundlage neuer Waffen
Russland nutzt seine verfügbaren Ressourcen – darunter alte Waffenbestände und importierte Elektronik –, um neue Waffensysteme herzustellen. Obwohl die Lagerbestände schrumpfen, laufen die Raketenproduktionsprogramme weiter. Dies sorgt international für Besorgnis und unterstreicht, wie wichtig eine Verschärfung des Sanktionsregimes wäre.
Die Wirksamkeit internationaler Sanktionen hängt nicht nur von ihrer Anzahl ab, sondern auch von den Kontrollmechanismen zu ihrer Durchsetzung.
Dmytro Lewus
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Unterstützung der Ukraine durch die internationale Gemeinschaft – insbesondere in Form neuer Sanktionen – die Fähigkeit Russlands, seine militärischen Programme fortzusetzen, erheblich beeinträchtigen könnte. Die kommenden Entwicklungen werden zeigen, ob es der Ukraine gelingt, ihre Partner von der Notwendigkeit eines verstärkten Drucks auf den Aggressor zu überzeugen.
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