Ukrainische Marine-Drohnen „Mamai“ greifen sanktionierte russische Öltanker an.

Ukrainische Marine-Drohnen „Mamai“ greifen sanktionierte russische Öltanker an
Ukrainische Marine-Drohnen „Mamai“ greifen sanktionierte russische Öltanker an

Angriffe mit Seedrohnen auf Schiffe, die unter Sanktionen stehen

Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat den Einsatz von „Mamai“-Seedrohnen gegen Schiffe gemeldet, die gegen Embargos verstoßen. Ziel war unter anderem der Tanker „Louise 1“, der für den Transport von russischem Rohöl genutzt wurde. Allein im Jahr 2026 beförderte die „Louise 1“ fast 3 Millionen Tonnen russisches Rohöl der Marke Urals. Die für die G7-Staaten und die EU geltenden Ölembargos verbieten die Einfuhr russischer Ölprodukte.

Ukrainische Maßnahmen gegen Sanktionsumgehung

Ein weiterer Tanker, die „Banda“, war ebenfalls am Transport von russischem Rohöl beteiligt und lief dabei die Häfen Ust-Luga, Kertsch, Noworossijsk und Nachodka an. Bemerkenswert: Bereits am 15. Juli griffen die ukrainischen Drohnenkräfte 20 Schiffe der russischen „Schattenflotte“ im Schwarzen Meer an – ein klares Zeichen für das entschlossene Vorgehen Kiews gegen Sanktionsverstöße. Diese Operationen unterstreichen, wie Ukraine gezielt die maritime Logistik Russlands stört.

Die Aktionen zeigen die offensive Haltung der Ukraine gegenüber russischen Ölexporten, die internationalen Sanktionen unterliegen. Der Einsatz unbemannter Technologien für solche Angriffe verdeutlicht die Weiterentwicklung der ukrainischen Taktiken im anhaltenden Krieg und ihre Fähigkeit, kritische Infrastruktur des Gegners zu treffen. Dies könnte zudem Auswirkungen auf die globalen Ölmärkte und die internationalen Bemühungen haben, die Finanzierung des russischen Militäreinsatzes zu unterbinden.


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