Nächtlicher Angriff auf die Schwarzmeerflotte: Acht russische Schiffe und ein Öllager getroffen.
Operation vom 16. Juli 2023
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 16. Juli 2023 haben ukrainische Verteidigungskräfte einen umfassenden Schlag gegen die russische Marine und logistische Infrastruktur geführt. Dabei wurden insgesamt acht feindliche Schiffe, ein Treibstofflager sowie zwei Brücken angegriffen, die von den Besatzern genutzt wurden. Konkret trafen die Angriffe sechs russische Tanker und zwei Schlepper in den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres.
Zusätzlich wurde eine Ölbasis in Schachtarsk zerstört, die auf dem vorübergehend besetzten Gebiet der Region Donezk liegt. Auch eine Straßenbrücke bei Prymorsk im besetzten Teil der Oblast Saporischschja wurde vernichtet. Ein weiterer Treffer galt der Eisenbahnbrücke 'Sywasch' nahe Tschonhar auf der besetzten Krim – eine wichtige Verbindung für die Versorgung der russischen Truppen.
Darüber hinaus attackierten ukrainische Einheiten ein Lager für elektronische Kampfführung des Gegners bei Nowodariwka in der Oblast Luhansk. Dieser nächtliche Einsatz reiht sich in eine Serie von Angriffen ein: Innerhalb von neun Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 110 russische Schiffe getroffen, was ihre hohe Operationsfähigkeit auf See unterstreicht.
Strategisches Vorgehen der ukrainischen Kräfte
Die Operation ist Teil einer gezielten Strategie, um die militärische Schlagkraft Russlands im Schwarzen und Asowschen Meer zu schwächen. Durch die Zerstörung kritischer Infrastruktur wie Brücken und Treibstofflager wird die Logistik der Besatzer empfindlich gestört. Die anhaltenden Erfolge der ukrainischen Marineoperationen zeigen, dass sie selbst unter schwierigen Bedingungen präzise und wirkungsvolle Angriffe durchführen können.
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