Größte Marineoperation seit 50 Jahren: Ukraine trifft über 110 russische Schiffe.
Gezielte Angriffe auf russische Schiffe im Asowschen Meer
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Reihe von Angriffen auf russische Schiffe im Asowschen Meer durchgeführt – die umfangreichste Marineoperation der letzten fünf Jahrzehnte. Innerhalb von neun Tagen trafen sie mehr als 110 russische Wasserfahrzeuge. Damit übertraf diese Aktion sogar die sogenannte „Tankerkrieg“-Phase des Iran-Irak-Konflikts in den 1980er Jahren an Intensität und Ausmaß.
Die Schläge zielten gezielt auf die Ruderhäuser und Treibstoffleitungen der russischen Schiffe. Obwohl diese nicht versenkt werden, verlieren sie durch die Treffer ihre Manövrierfähigkeit und sind nicht mehr seetüchtig. Die getroffenen Tanker transportierten russisches Öl und Erdölprodukte – oft unter Umgehung internationaler Sanktionen. Ziel der ukrainischen Operation ist es, die Versorgung der russischen Truppen in den besetzten Gebieten mit Treibstoff, Munition und anderen Gütern massiv zu erschweren.
Umleitung von Getreideexporten als Folge
Als Reaktion auf die Angriffe leiteten die russischen Behörden einen Teil ihrer Getreideexporte aus den Häfen des Asowschen Meeres um.
Robert „Magyar“ Brovdy: „Wir zerstören intensiv die russische Schattenflotte im Asowschen Meer und durchtrennen damit die Nachschubwege zur Krim und zu den russischen Truppen in den besetzten Gebieten der Ukraine.“Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Spannung in der Region und zeigt, wie sehr die ukrainischen Streitkräfte die maritimen Operationen des Gegners beeinflussen.
Die Kampagne markiert eine neue Phase in der ukrainischen Militärstrategie, die darauf abzielt, Russlands Ressourcen im Schwarzen und Asowschen Meer zu schwächen. Die erfolgreichen Treffer auf russische Schiffe könnten das Kräfteverhältnis in der Region nachhaltig verschieben, da sie die Fähigkeit des Gegners zur Versorgung der besetzten Gebiete einschränken. Diese Entwicklung könnte zudem internationale Reaktionen verstärken und zu weiteren Sanktionen gegen Russland führen.
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