Ukrainischer Geheimdienst zündet russische Ölbasis an: Vier Explosionen und Großbrand.
Angriff auf die Öllagerstätte 'Welikije Luki'
Nach Angaben von UATV: Am 19. Februar 2023 hat der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) einen Angriff auf die Ölbasis 'Welikije Luki' in der russischen Oblast Pskow ausgeführt. Bei dem Anschlag detonierten mindestens vier Sprengsätze, die ein Großfeuer auf dem Gelände entfachten. Solche Operationen tief im russischen Hinterland zeigen eine neue Qualität der ukrainischen Abwehrfähigkeiten.
Die betroffene Anlage gehört dem Unternehmen 'Pskownefteprodukt' und dient der Lagerung verschiedener Kraftstoffe, darunter Diesel und Benzin. Der Vorfall ereignete sich nur zwei Tage, nachdem am 17. Februar 2023 bereits Drohnen des SBU den Ölterminal 'Tamanneftegas' in der Region Krasnodar getroffen hatten.
Strategische Bedeutung der Attacke
Diese gezielten Angriffe sind Teil der ukrainischen Kriegsführung, die zunehmend auch logistische Knotenpunkte und Energieinfrastruktur des Gegners ins Visier nimmt. Die Explosionen bei Welikije Luki und andere ähnliche Vorfälle deuten auf eine systematische Schwächung russischer Nachschubkapazitäten hin.
Die Attacken verdeutlichen eine Intensivierung der ukrainischen Strategie im anhaltenden Krieg mit Russland.
Treffer gegen die Energieinfrastruktur können die Treibstoffversorgung erheblich stören, die für militärische Operationen unverzichtbar ist. Damit verfolgt die Ukraine das Ziel, die wirtschaftlichen Ressourcen des Gegners zu schädigen und dessen Fähigkeit zur Kriegsführung langfristig zu beeinträchtigen.
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