Ukrainischer Geheimdienst attackiert strategischen Chemiekonzern in Russland.
Angriff auf einen Schlüsselbetrieb der Rüstungsindustrie
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Auslandsgeheimdienst hat einen gezielten Schlag gegen das russische Chemiewerk 'Metafrax Chemicals' geführt. Das Unternehmen stellt wichtige Vorprodukte für Sprengstoffe her. Der Angriff erfolgte in der Nacht zum 17. Februar. Der Standort des Werks im Permer Gebiet liegt über 1600 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und ist einer der größten Methanolhersteller in Russland und Europa.
Der Betrieb produziert unter anderem folgende chemische Grundstoffe:
- Methanol
- Urotropin
- Carbamid
- Pentaerythrit
Durch den Angriff kam es auf dem Gelände zu mindestens sechs Explosionen, woraufhin Mitarbeiter evakuiert werden mussten. Die Schläge trafen eine Methanol-Produktionsanlage und verursachten erhebliche Schäden an den Kapazitäten. Solche Chemikalien sind für die Herstellung von Munition unverzichtbar und unterliegen daher internationalen Sanktionen.
Laut Angaben des ukrainischen Geheimdienstes ist 'Metafrax Chemicals' ein Teil des russischen Militärindustriekomplexes und steht unter internationalen Sanktionen. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des Werks für die Kriegsführung Russlands.
Strategie gegen die Kriegsmaschinerie
Der Schlag gegen 'Metafrax Chemicals' ist Teil einer ukrainischen Strategie, kritische Infrastruktur der russischen Rüstungsindustrie auszuschalten. Durch die Zerstörung von Produktionsstätten für Sprengstoffkomponenten soll die Munitionsversorgung der russischen Streitkräfte langfristig beeinträchtigt werden. Solche Operationen verdeutlichen die Ausweitung des Konflikts und die Entschlossenheit der Ukraine, die Angriffsfähigkeit des Gegners auch tief im Hinterland zu treffen.
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