Festnahme in Kiew: Ukrainischer Geheimdienst vereitelt geplanten Anschlag – zwei mutmaßliche russische Agentinnen inhaftiert.
Vereitelter Terroranschlag: Zwei Frauen in Kiew festgenommen
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat zwei Frauen festgenommen, die im Auftrag Russlands einen Terroranschlag in der Hauptstadt vorbereitet haben sollen. Die Verdächtigen planten, einen ukrainischen Soldaten in der Nähe des Unabhängigkeitsplatzes mit einem selbstgebauten Sprengsatz zu töten. Die Behörden gehen davon aus, dass der Anschlag gezielt der Einschüchterung und Destabilisierung dienen sollte.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frauen einen GPS-Tracker am Fahrzeug des Soldaten angebracht hatten, um dessen Bewegungen zu verfolgen. Eine der Festgenommenen ist eine arbeitslose Frau aus der Region Sumy, die andere betrieb früher ein Konditoreigeschäft in Sewastopol. Beiden wird nun eine Reihe von Straftaten nach dem Strafgesetzbuch der Ukraine vorgeworfen.
Aktuelle Lage und rechtliche Konsequenzen
Die Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Im Falle einer Verurteilung droht ihnen eine lebenslange Haftstrafe sowie die Einziehung ihres Vermögens. Der ukrainische Sicherheitsdienst setzt seine Ermittlungen fort, um alle Hintergründe der Tat und mögliche Verbindungen zu terroristischen Netzwerken aufzudecken.
Der Vorfall zeigt, dass die Gefahr von Terrorakten in der Ukraine weiterhin hoch ist, insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts mit Russland. Die schnelle Reaktion der Sicherheitsbehörden unterstreicht deren Einsatz im Kampf gegen Sabotage und Terrorismus. Die laufenden Untersuchungen könnten zudem Hinweise auf ein größeres Netzwerk externer Unterstützer liefern.
Lesen Sie auch
- Ukraine plant Vergeltung: Selenskyj legt mit Militärspitze Reaktion auf russische Angriffe fest
- EU-Kommission nimmt Krypto-Dienstleister ins Visier: Neue Sanktionen gegen Russland geplant
- Neue Aufgaben für Umerow und Klymenko: Selenskyj legt frischen Kurs für den Nationalen Sicherheitsrat fest
- Ehemaliger ukrainischer Abgeordneter Demtschak an Kiew ausgeliefert – Behörden verstärken Rückholaktion von Verdächtigen
- Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Das steckt im 21. Maßnahmenpaket
- Litauen wirft EU-Staaten vor, Sanktionen aus Eigennutz zu untergraben

