Das Jahr 2026 wird entscheidend für den Krieg: Friedensvertrag oder neue Kampagne.

Das Jahr 2026 wird entscheidend für den Krieg: Friedensvertrag oder neue Kampagne
Das Jahr 2026 wird entscheidend für den Krieg: Friedensvertrag oder neue Kampagne

Nach Angaben von ТСН: Das Jahr 2026 könnte entscheidend für die Beendigung aktiver Kampfhandlungen oder den Übergang des Konflikts in eine neue, langwierige Phase sein. Schlüsselfiguren der Welt, darunter die USA, die EU und sogar Russland, sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Verzögerung des Verhandlungsprozesses die Situation für die Ukraine nur verschlechtern wird.

Diese Meinung äußerte der politische Experte Wladimir Denissenko, während er die Möglichkeiten einer friedlichen Beilegung des Konflikts kommentierte.

Was Putin fordert

Laut dem Experten hat der Kreml eine klare Liste von Anforderungen. Wladimir Putin ist der Meinung, dass für echte Verhandlungen eine vollständige Kontrolle über das Donbass-Territorium erforderlich ist.

Neben territorialen Ansprüchen verfolgt der russische Führer drei weitere strategische Ziele:

  • Aufhebung der Sanktionen.

  • Rückkehr in die Geopolitik.

  • Kontrolle über die ukrainische Regierung.

„Die ersten beiden Punkte scheinen von der USA unterstützt zu werden. Doch Putin hat großen Spielraum, um den Krieg fortzusetzen, da er immer über die Aufhebung der europäischen Sanktionen sprechen kann“, merkte Denissenko an.

Die Bedrohung einer Spaltung in der EU

Der Experte prognostiziert, dass die Einheit der Europäischen Union im Jahr 2026 gefährdet sein könnte. Wenn die USA den Druck auf Moskau verringern, könnten Geschäftsführungen in Ländern wie Frankreich und Italien beginnen, den Wiederaufbau des Handels mit Russland zu lobbyieren. Dies könnte zu einer teilweisen Aufhebung der europäischen Sanktionen führen.

Denissenko bezweifelt die Zuverlässigkeit des 5. Artikels der NATO als Schutz vor neuen Angriffen. Seiner Meinung nach können echte Sicherheitsgarantien für die Ukraine nur dann bestehen, wenn die Vereinbarungen klar formulierte Fristen und Zahlen enthalten:

  1. Beitritt zur Europäischen Union.

  2. Garantierte Finanzierung der Ukraine.

Wenn diese Punkte nur deklarativ bleiben, läuft jeder neue Vertrag Gefahr, das Schicksal des Budapester Memorandums zu wiederholen. Gleichzeitig ist Europa daran interessiert, eine starke und funktionierende ukrainische Armee zu erhalten, und sieht sie als Schutz für die eigene Sicherheit.

Zwei Szenarien für das Jahr 2026

Der Politologe skizzierte Zeitrahmen, die entscheidend für das Schicksal des Landes sein könnten.

Szenario 1: Friedensvertrag (Januar–April). Wenn die Verhandlungen in der ersten Hälfte des Jahres erfolgreich sind, könnte die Ukraine einen Friedensvertrag abschließen. Angesichts der gegenwärtigen Tendenzen wird dieser wahrscheinlich den Rückzug der Ukraine aus dem Donbass und „relativ deklarative“ Sicherheitsgarantien vorsehen.

Szenario 2: Sommeroffensive. Wenn die diplomatischen Bemühungen bis April in eine Sackgasse geraten, wird die Ukraine eine groß angelegte Sommer- und Herbstmilitärkampagne mit allen entsprechenden Risiken und Folgen starten müssen.

Der Verhandlungsprozess zur Beendigung des Krieges in der Ukraine nähert sich einer entscheidenden Phase. Bald wird ein wichtiges Treffen zwischen den Präsidenten der Ukraine und der USA stattfinden, bei dem die endgültige Version des Friedensplans erörtert werden soll.

Dieses Treffen zeugt von erheblichem Fortschritt, da Trump zuvor nur unter der Bedingung wirklich deal-bereit war.

Daher wird 2026 ein kritischer Moment für die Ukraine sein, in dem die internationale Gemeinschaft die nächsten Schritte zur Lösung des Konflikts festlegen muss. Vom Ausgang der Verhandlungen und der Außenpolitik hängt nicht nur die Zukunft der Ukraine ab, sondern auch die Stabilität in der gesamten Region.


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