Ukrainischer Außenminister verurteilt FIFA-Pläne für Russland: 679 getötete Kinder können nie Fußball spielen.
Scharfe Reaktion auf FIFA-Präsident Infantino
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat sich am 2. Februar entschieden zu Äußerungen von FIFA-Präsident Gianni Infantino positioniert. Infantino hatte eine mögliche Rückkehr russischer Fußballer auf die internationale Bühne angedeutet. Sybiha verwies darauf, dass durch den Krieg bereits 679 ukrainische Kinder ums Leben gekommen sind – ihnen sei die Chance, jemals Fußball zu spielen, für immer genommen.
„679 ukrainische Mädchen und Jungen werden niemals Fußball spielen können – Russland hat sie getötet. Und Russland tötet weiter, während moralisch Verkommene vorschlagen, Verbote aufzuheben, obwohl Russland seinen Krieg nicht beendet hat.“
Andrij Sybiha
Der Minister betonte, dass künftige Generationen solche Entscheidungen als Schande betrachten und sie mit der Geschichte der Olympischen Spiele von 1936 vergleichen würden. Diese historische Parallele unterstreicht die ethische Dimension der Debatte.
Anhaltende Spannungen im Weltsport
Bereits im vergangenen Jahr hatte FIFA-Chef Gianni Infantino mit dem Vorschlag, Russland wieder in den Weltfußball zu integrieren, für Empörung bei ukrainischen Amtsträgern gesorgt. Die Lage bleibt angespannt, da der Krieg andauert und die Frage einer russischen Teilnahme an internationalen Sportwettbewerben weiterhin diskutiert wird.
Der Konflikt zeigt die tiefen gesellschaftspolitischen Gräben, die der Krieg in der Ukraine aufgerissen hat. Die vehemente Reaktion der ukrainischen Führung auf mögliche Lockerungen für russische Sportler macht nicht nur die humanitären Folgen der Aggression deutlich, sondern stellt auch grundlegende moralische Werte des Sports infrage. Die Kontroverse um die Zulassung russischer Athleten sorgt international weiter für heftige Diskussionen und Proteste – ein Beleg dafür, wie sehr der Krieg auch die Welt des Sports erschüttert.
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