Sybiha zum Angriff auf Reha-Zentrum in Sumy: Die Welt darf sich an solches Böse nicht gewöhnen.
Stellungnahme von Andrij Sybiha zum Angriff auf das Rehabilitationszentrum
Nach Angaben von UATV: Am 19. Juli 2023 äußerte sich der amtierende ukrainische Außenminister Andrij Sybiha zu einem russischen Angriff auf ein Rehabilitationszentrum für Kinder und Menschen mit Behinderungen in Sumy. Die Attacke erfolgte durch den Abwurf von sieben Gleitbomben (KABs) auf die Stadt und löste bei der ukrainischen Führung Empörung und scharfe Verurteilung aus. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen auf zivile Einrichtungen ein.
„Wenn Ziele Orte werden, an denen Kinder und Menschen mit Behinderungen rehabilitiert werden, darf die Welt sich nicht an solches Böse gewöhnen oder dafür Rechtfertigungen suchen.“
Andrij Sybiha
Mit diesen Worten unterstrich Sybiha die Dringlichkeit einer internationalen Reaktion auf Gewalttaten, die die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen treffen. Er betonte zudem, dass die Ukraine alles tun werde, um Russland für jedes seiner Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Erklärung zeigt die Entschlossenheit der ukrainischen Regierung, für Gerechtigkeit zu kämpfen und die Verantwortung für Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung einzufordern. Der Angriff auf das Reha-Zentrum verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die internationale Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen die Aggression ist.
Sorge der internationalen Gemeinschaft
Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über die Gewalt gegen die ukrainische Zivilbevölkerung. Angriffe auf Einrichtungen, die den verletzlichsten Menschen helfen, rufen nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland Reaktionen hervor, die die weiteren diplomatischen Bemühungen zur Konfliktlösung beeinflussen könnten. Die wiederholten Attacken auf Schutzräume und Hilfseinrichtungen verschärfen die humanitäre Krise zusätzlich.
Angesichts solcher Ereignisse ist es entscheidend, dass internationale Organisationen und Staaten Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen aktiv anprangern, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
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