Sibiga zu Entlassungsgerüchten: Personalentscheidungen liegen allein beim Präsidenten.
Außenminister Sibiga äußert sich zu Botschafter Valerij Zalushnyj
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga sieht keinen Anlass für Spekulationen über eine Abberufung von Valerij Zalushnyj als Botschafter im Vereinigten Königreich. Solche personellen Fragen seien ausschließlich die Prärogative von Präsident Wolodymyr Selenskyj, betonte der Minister. Diese klare Aussage unterstreicht die geltenden Befugnisse in der ukrainischen Regierung.
Nein, ich habe keinen Grund, das anzunehmen. Ich möchte jedoch betonen, dass solche Personalentscheidungen allein in der Zuständigkeit des Präsidenten liegen.
Andrij Sibiga
Zalushnyj übt sein Amt als Botschafter aus, bereitet sich nicht auf Wahlen vor und hat keine Verbindungen zu politischen Kräften. Dies deutet auf die Stabilität seiner Position im diplomatischen Dienst hin. Bei einem früheren Treffen hatte Staatschef Selenskyj dem Botschafter für seine Arbeit im ukrainischen Team gedankt.
Die Stellungnahme von Außenminister Sibiga zur gefestigten Position Zalushnyjs unterstreicht den Wert von Kontinuität in der ukrainischen Diplomatie, besonders in der gegenwärtigen herausfordernden Lage. Die Pflege der Beziehungen zu Schlüsselpartnern wie Großbritannien bleibt eine Priorität. Die zentrale Rolle des Präsidenten bei Personalentscheidungen in diesem Bereich zeigt zudem, wie außenpolitische Strategien gesteuert werden.
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