Nach Drohnenangriff: Selenskyj besucht Kiewer Höhlenkloster – Regierung stellt Finanzhilfe bereit.
Präsidentenbesuch in der Lawra nach dem Angriff
Nach Angaben von UATV: Am 15. Juni 2023 reiste der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Kiewer Höhlenkloster (Kiew-Petschersk-Lawra), das von einem russischen Angriff getroffen worden war. Dabei bestätigte er, dass zwei russische Drohnen diesen bedeutenden Ort in der Hauptstadt attackiert hatten. Als Reaktion darauf beschloss das ukrainische Kabinett, Mittel aus dem Reservefonds für die Wiederherstellung der beschädigten Einrichtungen bereitzustellen.
Während seines Aufenthalts betonte Selenskyj, dass nun alle notwendigen Schritte zur Instandsetzung der Lawra eingeleitet würden.
„Alles wird gemacht. Der Kulturminister ist hier vor Ort. Es werden entsprechende Maßnahmen ergriffen, Gutachten erstellt und wir werden alles wieder aufbauen.“hob er hervor. Der Präsident unterstrich zudem die Dringlichkeit einer internationalen Reaktion auf diesen Vorfall und erklärte:
„Es ist wichtig, dass die Welt auf diese erneute russische Barbarei nicht schweigt. Dieser Schlag gegen die Lawra ist ein Angriff auf die christliche Gemeinschaft und das kulturelle Erbe der Menschheit.“
Globale Resonanz und Bedeutung des Wiederaufbaus
Selenskyj wies das Außenministerium und das diplomatische Team an, die Gespräche mit internationalen Partnern zu intensivieren.
„Ich habe dem Außenministerium der Ukraine und unserem gesamten diplomatischen Team aufgetragen, heute alle Kontakte zu den Partnern maximal zu verstärken, damit die internationalen Veranstaltungen dieser und der nächsten Woche echte Ergebnisse bringen – für eine Stärkung unserer Verteidigung und einen globalen Druck auf Russland wegen dieses Krieges.“so der Präsident.
Der Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster ist ein weiteres Beispiel für die anhaltende Aggression Russlands, die nicht nur die nationale Sicherheit, sondern auch das kulturelle Erbe des ukrainischen Volkes gefährdet. Die Wiederherstellung der Lawra wird ein entscheidender Schritt zur Bewahrung dieses Kulturdenkmals sein. Die Attacke verdeutlicht zudem die Verletzlichkeit von Kulturgütern in Kriegszeiten und unterstreicht die Notwendigkeit ihres Schutzes zur Wahrung der nationalen Identität. Die von Selenskyj geforderte verstärkte internationale Zusammenarbeit könnte dazu beitragen, die weltweite Aufmerksamkeit auf die Lage in der Ukraine zu lenken und zusätzliche Unterstützung im Kampf gegen die Aggression zu mobilisieren.
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