100-Prozent-Zoll auf französische Weine: Trump droht mit Vergeltung für Digitalsteuer.
Streit um Steuer auf Tech-Konzerne: Trumps Ultimatum an Macron
Nach Angaben von Espreso.tv: Donald Trump hat in einem Interview mit der New York Post gedroht, französische Schaumweine und sämtliche Weine aus Frankreich mit einem Einfuhrzoll von 100 Prozent zu belegen. Der ehemalige US-Präsident fordert damit die Abschaffung der dreiprozentigen Digitalsteuer, die Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Jahr 2019 auf amerikanische Technologieunternehmen erhoben hat. Sollte Paris diese Abgabe nicht zurücknehmen, werde er zu diesem drastischen handelspolitischen Mittel greifen, so Trump.
„Alles, was er tun muss, ist, die Verkaufssteuer abzuschaffen – dann steht er nicht mehr unter solchem Druck.“ Donald Trump
Die Abgabe betrifft Firmen mit Einnahmen von über 25 Millionen Euro in Frankreich und mehr als 750 Millionen Euro weltweit. Der Wert der alkoholischen Exporte aus der Europäischen Union in die USA wird für 2024 auf rund neun Milliarden Euro geschätzt.
G7-Gipfel als Bühne für Handelskonflikte
In der kommenden Woche findet das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7 statt, zu dem auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eingeladen wurde. Dieses Forum könnte eine zentrale Rolle bei der Erörterung internationaler Handelsfragen und wirtschaftspolitischer Strategien spielen.
Der Konflikt verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen Washington und Paris im globalen Handel. Die Diskussionen auf dem Gipfel könnten die künftigen Beziehungen der Länder prägen, da wirtschaftliche Maßnahmen zunehmend als diplomatisches Druckmittel eingesetzt werden. Entscheidend wird sein, wie die anderen Teilnehmerstaaten auf diesen Handelsstreit reagieren – ihre Positionen könnten den weiteren Kurs der internationalen Zusammenarbeit bestimmen.
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