Putins Russland vor dem Kollaps? Außenminister Sybiha sagt Wirtschaftskrise voraus.
Russland steuert auf eine schwere Wirtschaftskrise zu
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rechnet fest mit einer baldigen Wirtschaftskrise in Russland. Er erwartet eine tiefe Rezession, die zu Massenentlassungen, höheren Steuern und galoppierender Inflation führen werde. Gleichzeitig werde der internationale Druck auf Moskau nicht nachlassen. Sybiha betonte, dass Russland früher oder später zu diplomatischen Gesprächen gezwungen sein werde – allerdings unter deutlich schlechteren Bedingungen als heute. Der Minister machte klar, dass die Staatengemeinschaft ihre Sanktionen und anderen Druckmittel nicht lockern werde.
Bereits am 4. Juni hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem offenen Brief Kremlchef Wladimir Putin zu Verhandlungen aufgefordert. Dieser lehnte ein Treffen mit dem ukrainischen Staatschef jedoch öffentlich ab. Die Ablehnung zeigt, wie tief der Graben zwischen beiden Ländern mittlerweile ist. Sie macht auch deutlich, dass der Kreml derzeit nicht zu diplomatischen Schritten bereit ist.
Herausforderungen für die russische Wirtschaft
Nach den Worten des ukrainischen Chefdiplomaten droht sich die wirtschaftliche Lage in Russland weiter zu verschlechtern. Das stellt das Land vor völlig neue Probleme. Sybiha unterstrich, dass die internationale Gemeinschaft den Druck auf Russland aufrechterhalten müsse, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu erreichen. Nur so könne Moskau zu einem Umdenken bewegt werden.
Die deutlichen Worte des ukrainischen Außenministers und Putins Weigerung, überhaupt zu verhandeln, zeigen, dass der Konflikt zwischen beiden Staaten weiter eskaliert. Der wachsende Druck aus dem Ausland könnte die weitere Entwicklung der Beziehungen maßgeblich beeinflussen. Bislang gibt es jedoch keine Anzeichen, dass der Kreml zu Zugeständnissen bereit wäre. Sollte Russland tatsächlich in eine tiefe Wirtschaftskrise rutschen, könnte die internationale Gemeinschaft ihre Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Konflikts noch verstärken.
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