Ukrainischer Außenminister fordert härtere Gangart gegen Moskau und Beschlagnahme russischer Tanker im Schwarzen Meer.
Appell auf der Schwarzmeer-Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von UATV: Am 23. März appellierte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf der 3. Schwarzmeer-Sicherheitskonferenz in Chișinău an die internationale Gemeinschaft, den Druck auf Russland zu erhöhen und die freie Schifffahrt im Schwarzen Meer wiederherzustellen. Dabei betonte er, wie entscheidend eine enge Abstimmung zwischen den Staaten für die regionale Sicherheit sei, und forderte konkrete Schritte zur Rückeroberung der Krim.
Ein zentraler Punkt der Konferenz war der illegale Getreidediebstahl durch Russland: Allein im Jahr 2025 wurden rund 2 Millionen Tonnen ukrainisches Getreide widerrechtlich abtransportiert. Dieses Vorgehen sorgte bei den Teilnehmern für Empörung, da es internationale Regeln verletzt und die Ernährungssicherheit vieler Länder gefährdet. Sybiha machte deutlich, dass es nicht reiche, die rechtswidrigen Handlungen Russlands zu stoppen – vielmehr müssten auch die Vermögenswerte der Schattenflotte beschlagnahmt werden.
Zusammenarbeit der Anrainerstaaten
Ein weiteres zentrales Thema war die Bereitschaft Bulgariens, Moldaus, Rumäniens und der Türkei, eine aktive Rolle bei der Sicherung des Schwarzen Meeres zu übernehmen. Die Kooperation dieser Länder könnte zum entscheidenden Faktor werden, um den aggressiven Aktionen Russlands in der Region entgegenzutreten.
„Die Tanker der russischen Schattenflotte müssen nicht nur gestoppt, sondern auch beschlagnahmt werden“, erklärte Andrij Sybiha.
Die Konferenz erwies sich damit als wichtige Plattform, um Strategien zur Sicherheit im Schwarzen Meer zu erörtern und Maßnahmen zwischen den an Stabilität interessierten Staaten abzustimmen.
Die Dringlichkeit des Themas wurde durch die russische Aggression und deren Auswirkungen auf internationale Handelsrouten unterstrichen. Eine enge Zusammenarbeit der Schwarzmeer-Anrainer ist unerlässlich, um den von Russland ausgehenden Gefahren zu begegnen und die Lage in der Region zu stabilisieren. Angesichts der Bemühungen der Ukraine und ihrer Partner ist es wichtig, dass die internationale Gemeinschaft diese Initiativen weiterhin unterstützt, um die Rechte und Interessen der betroffenen Länder zu schützen.
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